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19-Feb-26 |  | Reaktivierungsaktion mit Crowdfunding |
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Am 3. Mai soll im Bereich Nördlingen, Wassertrüdingen und Wilburgstetten eine Sonderfahrt stattfinden. Ziel der Aktion ist es, die die Reaktivierungsbemühungen der Romantischen Schiene und der Hesselbergbahn voranzubringen. Zur Finanzierung der Sonderfahrt wurde durch PRO BAHN Bayern und regionale Initiativen ein Crowdfunding gestartet. [el] |
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19-Feb-26 |  | Weichenerneuerung in Geltendorf: Allgäu und Ammersee abgehängt |
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Von 23. Februar bis 4. März werden im Bahnhof Geltendorf Weichen erneuert. Die Auswirkungen auf den Zugverkehr sind erheblich, wie aus einer Medieninformation der Deutschen Bahn hervorgeht. Ob man alternativ zur 10-tägigen auch eine Sanierung unter dem rollenden Rad oder wenigstens eine zeitgleiche Sanierung der anderen Langsamfahrstellen überlegt hat, geht aus dem Text nicht hervor. Bezeichnend ist der Hinweis, dass „aufgrund der Kurzfristigkeit die geänderten Fahrpläne aktuell noch nicht für alle Regionalverkehrslinien in der Online-Verbindungsauskunft hinterlegt sind“.
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17-Feb-26 |  | Mit dem Zug von Friedrichshafen nach Vorarlberg |
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Ab Dezember 2026 soll eine neue Regionalexpress-Linie von Friedrichshafen am Bodensee über Lindau-Reutin und Bregenz nach Schruns in Vorarlberg verkehren. Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt die Einrichtung dieser grenzüberschreitenden Linie. Erst letztes Jahr wurde eine Railjet-Verbindung von Frankfurt nach Wien über Lindau und Bregenz eingestellt. Laut Medienberichten sind auch die verbliebenen Züge zwischen Stuttgart und Zürich nicht gesichert, da die Verbindung aus Schweizer Sicht als zu unpünktlich gilt. [el] |
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16-Feb-26 |  | Bahnanschluss Flughafen München – neuer Rückschlag |
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In der Politik wird öfter mal der fehlende Fernbahnanschluss des Münchner Flughafens thematisiert. In welchem Jahrzehnt das – wahrscheinlich zusammen mit einer Neubaustrecke nach Ingolstadt – realisiert werden könnte, ist völlig offen. Die bittere Wahrheit ist, dass noch nicht einmal die Verbesserung des S-Bahn-Anschlusses nach Plan verläuft. Jetzt wurde bekannt, dass der neue Wendebahnhof Schwaigerloh nicht angefahren werden kann, weil durch die Zeitverzögerungen bei Planung und Bau des Bahnhofs der Tunnel unter Terminal 2 nicht mehr den Sicherheitsvorschriften entspricht. Wie der Status bei dem scheinbar nie fertig werdenden Überwerfungsbauwerk Flughafen West ist, ist unbekannt. Dass die DB den Plan, das neue Stellwerk dieses Jahr zu eröffnen, einhalten kann, ist angesichts des Zustands des Konzerns und sein Infrastruktursparte eine vage Hoffnung. Die seit Jahrzehnten geplante Durchbindung nach Erding ist dann wohl ein Thema für die nächste Generation. [el] |
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09-Feb-26 |  | Ergänzung zum Verdi-Streik am Mittwoch |
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Außer München und Nürnberg ist in Bayern auch Bayreuth betroffen, und zwar bereits ab Dienstag. Da es von Verdi immer noch keine Information gibt, können wir nicht ausschließen, dass weitere Städte bzw. Verkehrsbetriebe betroffen sind. Neben den Stadtwerken Bayreuth und den VHH in Hamburg gibt es Infos von der Münchner MVG und der VAG Nürnberg. Wegen eines Fußballspiels fährt in München ab 17.30 Uhr sogar die U-Bahnlinie U6 (nur Abschnitt Marienplatz – Fröttmnanig). [el] |
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08-Feb-26 |  | Bahnprobleme im Allgäu verlängern Fahrzeiten der Werdenfelsbahn |
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Schon im Dezember hat eine Mitteilung der Deutschen Bahn über die erheblichen Fahrzeitverlängerungen zwischen München und dem Allgäu aufgeklärt. Weniger bekannt ist, dass auch die Werdenfelsbahn zwischen München Hauptbahnhof und Pasing davon betroffen ist. Zahlreiche Abfahrten in München Hbf sind aktuell um einige Minuten nach vorne verlegt worden. Ein rechtzeitiger Blick in den Navigator lohnt sich also.
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07-Feb-26 |  | Verdi-Streik am Mittwoch in München, Nürnberg, Hamburg, ... |
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Laut verschiedener Medienberichte will Verdi am Mittwoch, 11. Februar, den kommunalen ÖPNV in München und Nürnberg bestreiken (BR24, Merkur, Nürnberger Nachrichten). Private Busunternehmen und Eisenbahnen sind wie schon am 2. Februar nicht betroffen. Wie weit die Verkehrsbetriebe einen Notbetrieb einrichten können, bleibt abzuwarten. Leider ist eine Information von Gewerkschaft oder bestreikten Unternehmen bisher nicht öffentlich verfügbar – das Recht der betroffenen Fahrgäste, aus erster Hand informiert zu werden, wird wohl nicht allzu hoch bewertet. Auch in Hamburg soll der Verkehrsbetrieb VHH bestreikt werden, der hierzu bereits Informationen bereitstellt. Nicht bekannt ist, ob eventuell noch weitere Städte betroffen sind. [el] |
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28-Jan-26 |  | PRO BAHN Post frisch erschienen |
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Wir haben Mitte der letzten Januarwoche und erwartungsgemäß gibt es eine neue PRO BAHN Post aus Oberbayern. Verkehrspolitisch nahm in den letzten Wochen die Kritik am Baustellenmanagement von DB InfraGO einigen Raum ein. Das wenig kundenorientierte Vorgehen ist leider kein neues Thema, sondern seit Jahren Dauerzustand. Weitere Artikel beschäftigen sich mit Zugstreichungen in Bayern und der nicht ganz aufrichtigen Kommunikation dazu, sowie mit den Vorteilen des Deutschlandtickets und der Weiterentwicklung der Tariflandschaft. Außerdem werden die Jubiläen der Bahnstrecken Tutzing–Peißenberg und Mühldorf–Rosenheim gewürdigt, sowie die Inflation sogenannter Rettungszeichen in U-Bahnhöfen thematisiert. Wie immer gibt es im Heft einige Kurznachrichten und die Terminübersicht. [el] |
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24-Jan-26 |  | Mobilitätsverhalten München und Umland |
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Sieger bei der regionalen Ausgabe der Studie "Mobilität in Deutschland" für München und Umland sind die Fußgänger. Fußwege haben zwischen 2017 und 2023 ihren Anteil am Mobilitätsgeschehen deutlich gesteigert. Die gute Nachricht ist, dass der Anteil der Autofahrten abnahm, obwohl leider die Zahl der zugelassenen PKW zugenommen hat. Der ÖPNV konnte sowohl im Umland als auch in München leicht gewinnen. In München sind 64 Prozent der Befragten mit dem ÖPNV, im Umland nur 39 Prozent. Pressemitteilungen gibt es vom MVV (inklusive Grafik München und Grafik Umland) sowie der Stadt München. Zur bundesweiten Auswertung ist ebenfalls einiges an Material vorhanden. [el] |
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23-Jan-26 |  | SPNV im MVV - Zukunftsperspektiven oder Horrorszenario? |
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2017 hatten wir auf ein Positionspapier der MVV-Landkreise zum SPNV hingewiesen, und 2020 auf dessen Fortschreibung. Die aktuelle zweite Fortschreibung erfolgt nun im Namen der Verbundlandkreise und -städte eines größer gewordenen MVV-Gebiets, wobei die Stadt München nicht beteiligt ist. Die MVV-Erweiterungen bringen es mit sich, dass über das 2017 und 2020 im Fokus stehende S-Bahn-Netz hinausgeschaut wird. Bei der Beschreibung der Ausgangslage geht es hauptsächlich um die Schieneninfrastruktur (überlastet, sanierungsbedürftig, Maßnahmen zu teuer und dauern zu lange, zu geringe Finanzierung, langfristige Programme nötig), aber auch um die unsichere Finanzierung des Bahnbetriebs. Im weiteren Text wird unter der Überschrift "Schlimmer geht immer?" als mögliches "Horrorszenario" genannt, dass ganze Streckenabschnitte wegen Mängeln der Infrastruktur langfristig stillgelegt werden. Der Bahnknoten München wird als "Schlüssel und Sorgenkind des öffentlichen Verkehrs" bezeichnet. ("Ausbaumaßnahmen laufen, aber reichen bei weitem nicht aus", siehe auch PRO-BAHN-Text von 2023.) Am Ende des Papiers wird eine "Vision Bahnknoten München 2050" skizziert – der Weg dahin bleibt vage. Vom Verkehrsministerium gibt es eine Pressemitteilung zum Positionspapier und vom Merkur einen Artikeltext als Zusammenfassung. [el] |
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