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02-Okt-25 |  | Erster Spatenstich für Tram Münchner Norden |
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Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüßt den offiziellen Baustart der Tram Münchner Norden heute. Damit wird für die die 15.000 künftigen Bewohner des Stadtteils Neufreimann im Bereich der früheren Bayernkaserne ab 2029 eine gute Verkehrsanbindung geschaffen. Zunächst wird die bestehende Tramlinie 23 von Schwabing Nord über Neufreiman zur U-Bahn-Station Kieferngarten verlängert. Später kommt die Anbindung zur U2 an der Station "Am Hart" hinzu, und langfristig folgt ein Ringschluss zum Petuelring mit einer weiteren Verbindung Richtung Innenstadt. PRO BAHN fordert anlässlich des Baubeginns, dass der Tram-Cityring in die höchste Kategorie im Nahverkehrsplan nachrückt. Diese Strecke verbindet unter anderem Silberhornstraße, Goetheplatz und Hauptbahnhof und wird derzeit von den Buslinien 58/68 bedient. Eine Aufwertung zu einer Tram führt zu höherer Kapazität und verbessert die Nachfrage, da Trambahnen allgemein attraktiver als Busverbindungen sind. [el] |
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25-Sep-25 |  | Neue PRO BAHN Post erschienen |
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Die negative Entwicklung bei Fahrzeiten, neue Fahrzeuge für die S-Bahn, zwei kleinere Bahnjubiläen, sowie die geplante Einstellung des Fernverkehrs zu den Tourismusregionen der bayerischen Alpen sind die Hauptthemen der gerade neu erschienenen PRO BAHN Post aus Oberbayern. Die bundesweiten Bahnturbulenzen der letzten Wochen sind dann eher in den Kurznachrichten abgebildet, die auch nochmals einen Hinweis auf die Landesmitgliederversammlung enthalten. Terminhinweise für Oberbayern und darüber hinaus gibt es wie immer auf den letzten beiden Seiten. [el] |
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22-Sep-25 |  | Münchner Stammtisch von PRO BAHN |
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Es ist wieder soweit: Übermorgen, am Mittwoch den 24.9.2025 ab 19 Uhr, ist Stammtisch von PRO BAHN in München. Wie in den letzten Monaten treffen wir uns auch diese Woche in der Gaststätte Harlachinger Gartenstadt in der Naupliastraße 2 direkt an der U-Bahn-Station Mangfallplatz. Wer bisher noch nicht genug Themen für eine Diskussionsrunde hatte, hat sie heute Vormittag direkt vom Bundesverkehrsminister geliefert bekommen. Zum Nachlesen oder Anschauen findet man das Event verlinkt auf unserer Aktuell-Seite und mehr dazu natürlich auf unserem Social Media Kanal @bahnoev (z.B. via Mastodon). Wie immer sind nicht nur Mitglieder von PRO BAHN gern gesehen, sondern auch Gäste, die gerne etwas zu Bus und Bahn erfahren oder einbringen möchten. [el] |
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19-Sep-25 |  | Bahninfrastruktur zerbröselt - der DB-Konzern auch |
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Am Beispiel der kurzfristig gesperrten Pegnitzbrücken zwischen Nürnberg und Bamberg kritisiert der Fahrgastverband PRO BAHN den Zustand des deutschen Schienennetzes. Die Deutsche Bahn hatte gestern die Streckensperrung ab heute angekündigt und die Fahrgäste auf Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Hersbruck und Pegnitz verwiesen. Für den Raum Bayreuth bedeutet diese plötzliche Sperrung der Franken-Sachsen-Magistrale einen "Offenbarungseid" von Bund und Bahn. Unterdessen hat die Süddeutsche Zeitung gemeldet, dass die Deutsche Bahn in naher Zukunft die Strategie der Streckensperrungen deutlich ausweiten will, und der Spiegel beschuldigt die DB, die Pünktlichkeitsstatistik dadurch aufzupolieren, dass man bewusst Fernzüge ausfallen lässt. Der DB-Konzern scheint immer stärker aus dem Ruder zu laufen – ohne merkliche politische Kontrolle. [el] |
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08-Sep-25 |  | Bahnland Bayern am Ende? |
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Markus Söder, ein Politiker, der gerne andere Leute vor den Kopf stößt, sagt in einem Interview der FAZ: "Wir haben uns in Deutschland zu einseitig auf die Bahn und den öffentlichen Personennahverkehr fixiert" (Screenshot des Titels). Er rechtfertigt zwar das viele Geld für die Münchner zweite S-Bahn-Stammstrecke (und leidet wohl eher nicht unter der dadurch verursachten massiven zeitlichen Verschiebung des S-Bahn-Ausbaus), stellt aber als besonders innovative Idee für München "überdachte Radwege auf Stelzen entlang der Straßen" heraus. Ein Ministerpräsident muss nicht unbedingt Ahnung von Verkehrslösungen haben; in Bayern droht aber immer, dass man ihm beim Wort nimmt. [el] |
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01-Sep-25 |  | DB zu Konsequenzen aus Garmischer Zugunglück |
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Am 3. Juni 2022 kam es bei Burgrain nördlich von Garmisch-Partenkirchen zu einen Zugunglück, das fünf Tote und 72 Verletzte forderte. Als Hauptursache für das Unglück gelten fehlerhafte Betonschwellen. In der Folge wurden von DB InfraGO auf zahlreichen Streckenabschnitten Schwellen ausgetauscht; eine Maßnahme die noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Dazu gehört auch, dass die Regeln zur Bewertung des Zustands der Schwellen verschärft und Mitarbeiter entsprechend geschult wurden. Die DB hat zur Analyse der Unfallursachen und der Verantwortlichkeiten eine Anwaltskanzlei beauftragt. Diese Kanzlei kommt zu dem Schluss, dass der Unfall vermeidbar gewesen wäre: "Der Unfall war die unmittelbare Folge regel- und pflichtwidrigen Verhaltens des vor Ort tätigen betrieblichen Personals." Darüber hinaus habe die damalige DB Netz "unzureichend auf die auf mehreren Ebenen in der Organisation vorliegenden umfangreichen Erkenntnisse zu geschädigten Betonschwellen reagiert und den Unfall hierdurch ermöglicht". Dies schließe "damals ressortverantwortliche Vorstandsmitglieder" mit ein. Angeklagt wegen des Unfalls sind allerdings keine ehemaligen Vorstandsmitglieder, sondern ein Fahrdienstleiter und ein Bezirksleiter Fahrbahn der DB InfraGO. Seit Juni liegt ein Bericht der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung vor, in dem im Kapitel "Menschliche Faktoren" auch etwas zu Konflikten, Druck auf Mitarbeiter und Zwängen (wie z.B. Budgetplanung) außerhalb des direkten Einflussbereichs zu lesen ist. [el] |
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30-Aug-25 |  | Mittenwaldbahn nach Innsbruck ab Montag wieder offen |
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Am Montag wird der Zugverkehr zwischen Innsbruck und Mittenwald nach Bauarbeiten wieder planmäßig aufgenommen. Im einem Filmbeitrag des ORF Tirol erfährt man, wie die ÖBB ihre Infrastruktur nachhaltig und resilient gegen die Folgen des Klimawandels ertüchtigen. Da wird man auf bayerischer Seite richtig neidisch! [nm] |
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26-Aug-25 |  | PRO BAHN Post September 2025 |
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Pünktlich zum morgigen Stammtisch von PRO BAHN in München gibt es eine neue PRO BAHN Post. Nach einem Hinweis auf die Mitgliederverammlung von PRO BAHN Bayern und den immer lesenswerten Kurznachrichten, folgen dann fünf ebenso lesenswerte Artikel. "Mehr Züge oder mehr Pünktlichkeit?" scheint momentan eine Frage zu sein, um deren Antwort gerungen wird. Zurecht weist der Autor darauf hin, dass ein ausgedünnter Fahrplan oft schlechtere Anschlüsse und damit längere Reisezeiten und mehr Wartezeit bei Störungen bedeutet. Dazu, dass immer noch keine S-Bahn nach Geretsried fährt, gibt es gleich zwei Texte: Historisches und noch mehr Historisches. Nicht historisch sondern leider aktuell ist das Ausbremsen der Züge nach Bayrischzell durch defekte Schwellen. Wenn es kein Ergebnis gibt, wird bei diplomatischen Verhandlungen schon mal die Uhr angehalten. Dieselbe Strategie verfolgt die DB anscheinend bei der Ewigkeitsbaustelle Rosenheimer Platz. Und bevor am Ende der PRO BAHN Post die Terminhinweise folgen, gibt es noch Erfreuliches aus Italien zu berichten. [el] |
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25-Aug-25 |  | Münchner Stammtisch von PRO BAHN |
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Auch im August treffen sich an Bahn- und ÖPNV-Themen Interessierte aus München und Umgebung in der Gaststätte Harlachinger Gartenstadt am Mangfallplatz, wie (fast) immer am letzten Mittwoch im Monat (27.8. ab 19 Uhr).
Der U-Bahn-Ausgang der Station Mangfallplatz und die Haltestelle der Buslinie 139 liegen vor der Gaststätte (OpenStreetMap, MVG-Plan). Stoff für Diskussionen oder auch zum Lästern über die große weite Bahn- und ÖPNV-Welt gibt es ja immer genug. Im Zweifelsfall findet man etwas im PRO-BAHN-Magazin "der Fahrgast" oder in der PRO BAHN Post aus Oberbayern. Der Erfahrungs- und Ideenaustauch zwischen alten und neuen Mitgliedern sowie Teilnehmern, die mal unverbindlich bei PRO BAHN reinschnuppern wollen, ist immer recht interessant. [el] |
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22-Aug-25 |  | Mal wieder Stammstreckensperrung in München |
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Jedes Jahr nimmt die Zahl der Einschränkungen auf der Münchner S-Bahn-Stammstrecke zu. Das letzte Augustwochenende hat es wieder getroffen. Während im Tunnel drei Linien verkehren, ist es zwischen Donnerbergerbrücke und Pasing nur noch die S8. S3 und S5 fahren vom Ostbahnhof auf die östlichen Außenstrecken, S6 Ost startet an der Donnersbergerbrücke und S2 Ost an der Hackerbrücke. Im Westen enden S3 und S4 in Pasing, S1 in Moosach oder am Hauptbahnhnof, S6 am Hauptbahnhof und die S2 West am Heimeranplatz. Die S7 fährt mit ausgedünntem Fahrplan auf dem Regelweg. Da es anscheinend keine Baustellenvorschau mehr gibt, kann nicht gesagt werden, wann die nächste Sperrung auf der Stammstrecke erfolgt. [el] |
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