29-Sep-26 PRO BAHN Post aus Oberbayern Die neue PRO BAHN-Post ist da! In den Kurznachrichten geht es um die Olympiafitness des Münchner ÖPNV, die Auschreibung des nächsten S-Bahn-Vertrags, die Preiserhöhung im MVV, Diskussionen zu Reservierungspflicht und Bahnsteigsperren, sowie die Befürchtungen dass Fernverkehrswettwerb andere Züge verdrängen könnte. Die längeren Artikel beschäftigen sich dann mit Regionalisierung von Schieneninfrastruktur, Trambahn über die Wittelsbacherbrücke in München, dem kommenden Jubiläum der Münchner Tram, sowie Protesten gegen Streichung von Regionalzügen. Außerdem gibt es eine Buchvorstellung zur ABS38, einen Hinweis auf die Mitgliederversammlung von PRO BAHN Bayern, und die übliche Liste weiterer Termine. [el]
28-Sep-26 Olympia in Kiel
PRO BAHN München hat gestern Forderungen für einen olympiatauglichen ÖPNV aufgestellt (siehe entsprechende Meldung). Von der Olympiakandidatur ist aber, wie schon 1972, auch Kiel betroffen. Auch dort muss investiert werden, wenn der Nahverkehr unter olympischen Bedingungen funktionieren soll. Da Kiel den Aufbau eines Stadtbahnsystems plant, steht dieses Verkehrsmittel natürlich im Fokus. Die Strecken müssen zu den Veranstaltungsorten passen, die Zeitpläne zu den möglichen Olympiajahren 2036, 2040 oder 2044. PRO BAHN Schleswig-Holstein/Hamburg weist aber auch auf die Defizite im Eisenbahnnetz, insbesondere bei der Strecke Hamburg– Kiel hin, sowie allgemein darauf, dass die Infrastrukturfinanzierung bei Bahn und ÖPNV eine solidere und nachhaltigere Basis bekommen muss. [el]
27-Sep-26 Münchner ÖPNV fit machen für Olympia Nach der Entscheidung für München als deutsche Kandidatenstadt für die Olympischen Spiele in 2036, 2040 oder 2044 müssen in München die verkehrlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert, nicht zu warten, sondern jetzt mit den Planungen zu beginnen. Dabei muss Priorität bekommen, was wirklich nötig und realistischerweise auch umsetzbar ist. Der Nutzen für die Bürger in München und im Umland auch für die Zeit nach den Spielen sollte dabei im Vordergrund stehen. Wenn bis zur ersten IOC-Vergabe 2029 keine konkreten Pläne vorliegen, würde München sicherlich seine Chancen verschlechtern.
PRO BAHN setzt bei den Projekten auf die Empfehlungen der Münchner MCube-Studie, und erwähnt konkret die U29-Spange, S-Bahn auf dem Nordring und die vorgeschlagene Olympia-Tram. Im Umland sind einige Veranstaltungsorte nur per Bus direkt erreichbar – hier müssen bestehende Defizite zu beseitigt werden (Beschleunigung, Busspuren, Fahrgastinformation). Existierende Pläne für Verkehrsprojekte (Tram Y-Nord/Lerchenauer Feld, neue Betriebshöfe) sind zügig umzusetzen. Der Hauptbahnhof muss nicht nur aufgehübscht, sondern auch verkehrlich ertüchtigt werden. Der dort geplante Verbindungssteg ist unverzichtbar um die erhöhte Verkehrsmenge zu bewältigen. [el]
25-Sep-26 Schienenfernverkehr im Bundesrat Für die heutige Sitzung des Bundesrats hat Bayern einen Antrag "Fernverkehrshalte in der Fläche – Sicherung des Schienenpersonennahverkehrs" eingebracht. Ziel ist dabei, trotz zunehmenden Wettbewerbs Fernverkehr auch in der Fläche zu ermöglichen und die Trassen für Nahverkehrsleistungen zu erhalten. Zitat: "Kein Wildwest beim Kampf um lukrative Trassen!". Die Bundesregierung soll aufgefordert werden, ihre Verantwortung für den Fernverkehr stärker wahrzunehmen und insbesondere Strecken und Halte auch außerhalb der großen Zentren zu sichern. Sogar von der Rückumwandlung heutiger Regionalverbindungen, die mal als Fernverkehr betrieben wurden, ist die Rede. Der Antrag muss jetzt zunächst in den Ausschüssen beraten werden. [el]
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