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Aktuelles aus Bayern
| 16-Okt-26 | ![]() | Trambahn München - Historie und Zukunft |
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Am 21. Oktober wird die Münchner Trambahn 150 Jahre alt. Gefeiert wird am kommenden Wochenende mit einem Korso aktueller und historischer Fahrzeuge sowie mit einem Tag der offenen Tür. Am Sonntag, 18.10., ist auch der Fahrgastverband PRO BAHN mit einem Infostand im Betriebshof Einsteinstraße dabei. PRO BAHN gratuliert zum runden Geburtstag und freut sich, dass die Tram im Münchner Verkehrsgeschehen eine aktive und wichtige Rolle einnimmt. München zeigt, was eine Stadt gewinnt, wenn sie an einem Straßenbahnsystem festhält. Die Glückwünsche sind verbunden mit Wünschen für die Zukunft: Schnelle Fertigstellung eines zweiten und zügige Planung des dritten Betriebshofs sind für Zukunftsfähigkeit der Trambahn notwendig. Gleise für breitere Fahrzeuge, zusätzliche Wendeschleifen und die Erschließung weiterer Gebiete durch Neubaustrecken sichern die wachsende Mobilität in einer wachsenden Stadt. Vom Bund wünscht sich PRO BAHN ein modernisiertes Planungs- und Betriebsrecht, dass nicht wie heute die Entwicklung oft verzögert. [el] | ||
| 14-Okt-26 | ![]() | Verkehrskonzept für Olympia in München |
| Der Fahrgastverband PRO BAHN hat ein Verkehrskonzept für Olympischen Spiele in München veröffentlicht. Das Konzept baut auf der Empfehlung des städtischen Gutachtens zu Olympia auf, in dem der Ausbau urbaner Infrastruktur gefordert wird, und das Trambahnstrecken als schneller und mit weniger Risiken umsetzbar im Vergleich zu U-Bahn-Bahn bewertet. PRO BAHN schlägt sowohl Maßnahmen vor, die den Olympiapark und die weiteren Spielstätten besser anbinden, als auch solche, die die zentralen Umsteigeknoten sowie die bestehenden Linien zum Olympiapark entlasten. Damit diese Maßnahmen für mögliche Olympische Spiele (erster Termin 2036) auch rechtzeitig greifen, muss jetzt gehandelt werden und entsprechende Beschlüsse gefasst werden. PRO BAHN wird das Konzept auch auf einem Infostand zum Trambahnjubiläum am 18.10. im Betriebshof Einsteinstraße vorstellen. [el] | ||
| 12-Okt-26 | ![]() | Mehr statt weniger Züge München-Augsburg? |
| Während in Mering gerade über mögliche Zugstreichungen diskutiert wird, hat das bayerische Verkehrsministerium am frühen Abend verkündet, dass DB InfraGO diese Pläne nicht mehr verfolgt. Stattdessen schreiben Medien teilweise sogar von mehr Verbindungen. Berufen wird sich dabei auf eine (zzt. unbekannte) Mitteilung der Bundesnetzagentur. Was das für den "Plan zur Erhöhung der Schienenwegkapazität (PEK)" für den Knoten München bedeutet, ist zurzeit ebenfalls nicht bekannt. [el] | ||
| 10-Okt-26 | ![]() | Sperrungen und Einschränkungen in und um München |
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Die Zahl der Einschränkungen bei der Münchner S-Bahn in den nächsten Wochen ist so groß, dass eine vollständige Aufzählung kaum möglich ist. Seit gestern Abend ist noch bis Ende November der Abschnitt zwischen Markt Schwaben und Erding komplett gesperrt. Noch bis Montag ist Puchheim–Fürstenfeldbruck gesperrt, ebenso Ostbahnhof–Johanneskirchen. Nächste Woche fährt dann keine S-Bahn zum Flughafen. Ab 23.10. gibt es wieder vermehrt Sperrungen im Bereich Westkreuz (S6, S8, Regionalzüge). Die S2 West ist Anfang November auf dem Ast nach Altomünster und Ende November nach Petershausen betroffen. Mehrfach gibt es mehrere Tage lang reduzierten Verkehr auf der Stammstrecke und Unterbrechungen im Bereich Ostbahnhof, Trudering, Leuchtenbergring, Riem (ab 3.11. inklusive Daglfing/Johanneskirchen, ab 13.11., ab 27.11., ab 4.12.). Und als ob es im Laufe des Jahres nicht Sperrungen genug gäbe, veranstaltet die S-Bahn vom 16. bis 19.10. ein "Instandhaltungswochenende" an dem auf der Stammstrecke so gut wie nichts fährt. Weitere Sperrungen siehe Baustellenseiten S-Bahn und Regionalverkehr (Oberammergau wurde inzwischen wohl komplett abgeschrieben). Zu beachten sind auch Bauarbeiten auf der Schnellfahrstrecke Ingolstadt–Nürnberg ab 30.10. Einschränkungen gibt es zudem bei den U-Bahn-Linien U3/U6 und U4/U5 sowie bei der Trambahn. [el] | ||
| 05-Okt-26 | ![]() | U-Bahn in München nach Osten oder nach Westen? |
| Aufgrund der Münchner Olympiapläne weist der Fahrgastverband PRO BAHN darauf hin, dass er es für ausgeschlossen hält, die geplante U-Bahn nach Freiham im Westen zeitgleich mit einer U-Bahn-Strecke zum im Osten vorgesehenen Olympischen Dorf zu planen (und später zu bauen). Morgen soll im Bauausschuss des Stadtrats die Planfeststellung für den U-Bahn-Bau von Pasing nach Freiham beschlossen werden. PRO BAHN fordert, jetzt zu entscheiden, ob stattdessen die U-Bahn nach Daglfing Vorrang erhält, oder ob die Erschließung des Olympischen Dorfes durch eine Trambahnstrecke die bessere Lösung ist. Für Freiham fordert der Fahrgastverband als Sofortmaßnahmen eine bessere Anbindung an die bestehenden S-Bahn-Stationen sowie die schon länger versprochenen Expressbusse. [el] | ||
| 29-Sep-26 | ![]() | PRO BAHN Post aus Oberbayern |
| Die neue PRO BAHN-Post ist da! In den Kurznachrichten geht es um die Olympiafitness des Münchner ÖPNV, die Auschreibung des nächsten S-Bahn-Vertrags, die Preiserhöhung im MVV, Diskussionen zu Reservierungspflicht und Bahnsteigsperren, sowie die Befürchtungen, dass Fernverkehrswettwerb andere Züge verdrängen könnte. Die längeren Artikel beschäftigen sich dann mit Regionalisierung von Schieneninfrastruktur, Trambahn über die Wittelsbacherbrücke in München, dem kommenden Jubiläum der Münchner Tram, sowie Protesten gegen Streichung von Regionalzügen. Außerdem gibt es eine Buchvorstellung zur ABS38, einen Hinweis auf die Mitgliederversammlung von PRO BAHN Bayern, und die übliche Liste weiterer Termine. [el] | ||
| 27-Sep-26 | ![]() | Münchner ÖPNV fit machen für Olympia |
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Nach der Entscheidung für München als deutsche Kandidatenstadt für die Olympischen Spiele in 2036, 2040 oder 2044 müssen in München die verkehrlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert, nicht zu warten, sondern jetzt mit den Planungen zu beginnen. Dabei muss Priorität bekommen, was wirklich nötig und realistischerweise auch umsetzbar ist. Der Nutzen für die Bürger in München und im Umland auch für die Zeit nach den Spielen sollte dabei im Vordergrund stehen. Wenn bis zur ersten IOC-Vergabe 2029 keine konkreten Pläne vorliegen, würde München sicherlich seine Chancen verschlechtern. PRO BAHN setzt bei den Projekten auf die Empfehlungen der Münchner MCube-Studie, und erwähnt konkret die U29-Spange, S-Bahn auf dem Nordring und die vorgeschlagene Olympia-Tram. Im Umland sind einige Veranstaltungsorte nur per Bus direkt erreichbar – hier müssen bestehende Defizite zu beseitigt werden (Beschleunigung, Busspuren, Fahrgastinformation). Existierende Pläne für Verkehrsprojekte (Tram Y-Nord/Lerchenauer Feld, neue Betriebshöfe) sind zügig umzusetzen. Der Hauptbahnhof muss nicht nur aufgehübscht, sondern auch verkehrlich ertüchtigt werden. Der dort geplante Verbindungssteg ist unverzichtbar um die erhöhte Verkehrsmenge zu bewältigen. [el] | ||
| 24-Sep-26 | ![]() | Ausschreibung 2. Münchner S-Bahn-Vertrag |
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Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat die Ausschreibung für den zweiten Münchner S-Bahn-Vertrag veröffentlicht. Die Laufzeit beginnt Ende 2034 und endet zwischen 2041 und 2044. Es sind zwei Betriebsstufen vorgesehen, wobei die zweite bei Eröffnung der zweiten Stammstrecke beginnt. Der Überhang zwischen den beiden Betriebsstufen, der an diese Inbetriebnahme geknüft, ist nur optional formuliert; die Betriebsstufe 2 ist von den Bietern nicht im Rahmen der Angebotslegung zu kalkulieren. Ursprünglich war bereits im Rahmen des ersten Münchner S-Bahn-Vertrags der Übergang zu Leistungen über die zweite Stammstrecke vorgesehen; dieses Ziel wurde aber von der DB um viele Jahre verfehlt. Die detaillierten Unterlagen zur Ausschreibung werden nur bis Ende Oktober als Download zur Verfügung stehen. Von allgemeinem Interesse wird hierbei am ehesten die Leistungsbeschreibung sein. Die Liniennetzgrafik Betriebsstufe 2 und die Fahrplantabellen für beide Betriebsstufen sind bisher nicht in den Unterlagen enthalten. Von der BEG gibt es eine Pressemitteilung und einen Steckbrief. [el] | ||
| 20-Sep-26 | ![]() | Preiserhöhung beim MVV |
| Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert deutlich die am späten Freitagnachmittag bekanntgewordene und von der Politik hinter verschlossenen Türen verhandelte MVV-Tariferhöhung um 4,9 Prozent. Während die Bundesregierung Autofahrten subventionieren will, werden zeitgleich die Fahrgäste spürbar mehr belastet. Dazu kommen die üblichen Sperrungen und Störungen bei der S-Bahn, überfüllte Trams und Busse, sowie angekündigte Leistungskürzungen im Stadtverkehr. PRO BAHN fordert, dass Ticketpreise nicht ohne Ausbau des Angebots erhöht werden dürfen, und dass endlich konsequent gegen – teils sich immer wiederholende – Störungsursachen vorgegangen wird. Zugleich ist eine stärkere finanzielle Unterstützung der Kommunen durch Land und Bund notwendig. Während der Bund – mit Unterstützung Bayerns – einseitig auf Autopolitik setzt, werden Kommunen und Fahrgästen die Kostensteigerungen im ÖPNV aufgebürdet. [el] | ||
| 20-Sep-26 | ![]() | Bahnstrecke Oberau -Garmisch gesperrt |
| Für die Zeit vom 19. Bis zum 26. September hat die DB InfraGo eine Baustelle in Garmisch-Paertenkirchen eingerichtet. Fahrgäste werden ab Oberau auf den SEV verwiesen, wie der Baustelleninfo der DB zu entnehmen ist. Für die seit dem 31. Juli gesperrte Ammergaubahn nennt die DB kein Datum für die Wiedereröffnung. Es war einmal ein ungeschriebenes Gesetz, dass während des Oktoberfest alle Bahnlinien rund um München in Betrieb gehalten werden. [nm] | ||




