(Aktuelle) Meldungen zum öffentlichen Verkehr

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17-Feb-26 Lieblingsbusfahrerin oder Eisenbahner mit Herz ...
... und wer möchte, kann sich an beiden Wettbewerben beteiligen. Etwas fortgeschrittener ist dabei die Aktion Eisenbahner mit Herz der Allianz pro Schiene. Dort kann man bis zum 17. März seine Stimme für die Kandidaten abgegeben. Bei der vom Fahrgastverband PRO BAHN initiierten Wettbewerb zur Wahl der Lieblingsbusfahrerin oder des Lieblingsbusfahrers hat man noch bis zum 31. Mai Zeit, um Vorschläge z.B. über ein Online-Formular einzureichen.  [el]
 
16-Feb-26 Generalsanierung Hamburg–Berlin dauert länger
Nachdem der Berliner Tagesspiegel bereits aus internen DB-Quellen berichtet hatte, hat die DB am späten Nachmittag eine Presseerklärung veröffentlicht. Das Winterwetter im Norden und Osten Deutschlands führt dazu, dass die DB InfraGO die Strecke Hamburg–Berlin nicht wie geplant zum 30. April wieder in Betrieb nehmen können. Ein neuer Termin wurde noch nicht genannt. Das Konzept für die verspätete Inbetriebnahme soll am 13. März bekanntgegeben werden. Wegen der Nutzung als Umleitungsstrecke sind Sanierungsarbeiten zwischen Hamburg und Hannover, die am 1. Mai beginnen sollten, ebenfalls betroffen.  [el]
 
13-Feb-26 Neubaustrecke Hamburg–Hannover und niedersächsische Realitätsverweigerung
In einer Presseinformation fordert die Initiative Deutschlandtakt vom Deutschen Bundestag, mehr Fachwissen über das zur Beschlussfassung vorliegende Bahnprojekt einer Schnellfahrstrecke zwischen Hamburg und Hannover einzusetzen, um der Realitätsverweigerung der niedersächsischen Landesregierung entgegenzutreten. Eine Aufzählung von Fakten und Rechercheergebnissen, die dem Bundestag zur Verfügung gestellt wurden, ist der Pressemitteilung beigefügt. Die Website zur Neubaustrecke Hamburg–Hannover wird inhaltlich gemeinsam von der Initiative Deutschlandtakt und dem Fahrgastverband PRO BAHN Niedersachsen e.V. getragen.  [el]
 
13-Feb-26 Sicherheitsgipfel Bahn
Heute fand in Berlin der von DB-Chefin Palla initiierte Sicherheitsgipfel statt. Anlass war der tödliche Angriff auf den Zugbegleiter Serkan Çalar. Die Sicherheitslage hat sich aus Sicht von Bahnpersonal und vieler Reisender verschlechtert; die Brutalität hat zugenommen, auch wenn diese Entwicklungen von einer kleinen Minderheit ausgehen. Beschlossen wurde ein Aktionsplan, über den die Pressestellen von DB und des Verkehrsministeriums berichten. Die Pressekonferenz wurde von Phoenix übertragen und ist in der ARD-Mediathek verfügbar. Obwohl Fahrgäste sowohl von den Sicherheitsproblemen als auch von beschlossenen Maßnahmen betroffen sind, waren Vertreter von Fahrgastverbänden zum Sicherheitsgipfel nicht eingeladen.  [el]
 
11-Feb-26 Liegengebliebener ICE legte Fernverkehr Berlin–Hamburg lahm
Ein einzelner liegengebliebener ICE auf einem eingleisigen Abschnitt der Strecke Stendal–Uelzen blockierte über einen halben Tag die wichtigste Umleitungsstrecke der laufenden Generalsanierung Hamburg–Berlin. ICE-Züge mussten über Hannover umgeleitet werden, verspäten sich massiv oder fallen aus. Tausende Fahrgäste waren betroffen. Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert, dass solche Engpässe auf Umleitungsstrecken nicht vorab beseitigt wurden und stellt in einer Pressemitteilung mehrere Forderungen für künftige Korridorsanierungen auf.  [el]
 
10-Feb-26 Kappung länderübergreifender Regionalzüge
Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert die Kappung länderübergreifender Regionalzuglinien in Thüringen. Aktuelles Beispiel ist die im Dezember erfolgte Verkürzung der ehemaligen Regionalbahnlinie Eisenach–Leipzig, so dass nun ein Umsteigen in Naumburg erforderlich ist. Bereits 2023 wurden der Regionalexpress Nürnberg–Leipzig in Saalfeld unterbrochen und die Linie Jena–Halle eingestellt. Mit dem aktuellen Fahrplanwechsel wurde neben der Brechung der RB 20 Eisenach–Leipzig auch die umsteigefreie RE-Verbindung Erfurt–Kassel aufgegeben. PRO BAHN Thüringen erwartet vom Land Thüringen fokussierte und nachhaltige Bemühungen, umsteigefreie, länderübergreifende Regionalverbindungen zu erhalten, zu beschleunigen und auszubauen, statt sie zurückzufahren. Dies gilt insbesondere auf den Strecken, auf denen der Regionalverkehr die Aufgaben des Fernverkehrs übernehmen muss.  [el]
 
07-Feb-26 Verdi-Streik am Mittwoch in München, Nürnberg, Hamburg, ...
Laut verschiedener Medienberichte will Verdi am Mittwoch, 11. Februar, den kommunalen ÖPNV in München und Nürnberg bestreiken (BR24, Merkur, Nürnberger Nachrichten). Private Busunternehmen und Eisenbahnen sind wie schon am 2. Februar nicht betroffen. Wie weit die Verkehrsbetriebe einen Notbetrieb einrichten können, bleibt abzuwarten. Leider ist eine Information von Gewerkschaft oder bestreikten Unternehmen bisher nicht öffentlich verfügbar – das Recht der betroffenen Fahrgäste, aus erster Hand informiert zu werden, wird wohl nicht allzu hoch bewertet. Auch in Hamburg soll der Verkehrsbetrieb VHH bestreikt werden, der hierzu bereits Informationen bereitstellt. Nicht bekannt ist, ob eventuell noch weitere Städte betroffen sind.  [el]
 
04-Feb-26 Bundesverband Schienennahverkehr zur Bahnfinanzierung
Am 14. Januar und am 21. Januar gab es Meldungen über fehlendes Geld für umsetzungsreife Bahnprojekte. Der Bundesverband Schienennahverkehr (BSN) als Zusammenschluss von Aufgabenträgern im SPNV fordert in einer Pressemitteilung verlässliche Finanzierungskonzepte für mehr Planbarkeit auf der Schiene. Neben den fünf bezeichneten größeren Bahnprojekten sind auch "Kleine und Mittlere Maßnahmen" von Finanzierungsproblemen betroffen. Darüber hatte die Süddeutsche Zeitung berichtet. Der BSN verweist auch darauf, dass eine konkrete Umsetzungsplanung in Form des im Koalitionsvertrag vereinbarten Infraplans immer noch aussteht. Von von der Politik und der DB InfraGo AG wird gefordert, den Infraplan fertigzustellen und diesen mit realistischen Zeit- und Kostenplanungen zu unterfüttern.  [el]
 
02-Feb-26 Sperrung Hamburg - Hannover ab Mai
Ab 1. Mai wird im Rahmen der sogenannten Qualitätsoffensive die Bahnstrecke Hamburg–Hannover und damit eine der wichtigsten Nord-Süd-Achsen zehn Wochen lang für Sanierungsarbeiten voll gesperrt. Lediglich zwischen Hamburg und Lüneburg kann das erst vor wenigen Jahren verlegte dritte Gleis weitergenutzt werden, so dass ein spärlicher Restverkehr verbleibt. Der Fahrgastverband PRO BAHN nimmt dies zum Anlass, das Ersatz- und Umleitungskonzept für diese Großbaustelle kritisch zu beleuchten und grundsätzliche Forderungen an die zahlreichen bevorstehenden Generalsanierungen im Nordwesten aufzustellen. In einer Pressemitteilung äußert PRO BAHN Niedersachsen heftige Kritik an den unzureichenden Ersatzverkehren. Die zentralen Forderungen sind in einem Positionspapier zusammengestellt: "Der Fahrgast muss auch bei Generalsanierung und Qualitätsoffensive im Mittelpunkt stehen!"  [el]
 
02-Feb-26 Schienenverkehrsprojekte in der Lausitz
Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert eine raschere Umsetzung der geplanten Schienenverkehrsprojekte des Bundes im Zusammenhang mit dem Strukturwandel in der Lausitz. In einer gemeinsamen Pressemitteilung befürchten die beiden Regionalgruppen in Brandenburg und Sachsen, "dass die Bundesregierung die Projekte einfach vertrödelt". Insbesondere Ausbau und Elektrifizierung der Bahnstrecken Cottbus–Görlitz und Dresden–Görlitz sowie die Revitalisierungen Cottbus–Falkenberg–Leipzig und Cottbus–Ruhland–Dresden müssten endlich konkret angegangen werden. Vom Bund und den beteiligten Ländern Brandenburg und Sachsen wird erwartet PRO BAHN, dass sie sich zeitnah an einen Tisch setzen und einen für alle Seiten verbindlichen Finanzierungs- und Realisierungsplan aushandeln.  [el]
 

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