(Aktuelle) Meldungen zum öffentlichen Verkehr

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18-Dez-25 Neue PRO BAHN Post aus Oberbayern
Die Weihnachts-(PRO BAHN)-Post ist da! Die feiertagsbedingt früh erschienene Januar-Ausgabe bietet einigen Lesestoff, aber nicht unbedingt Besinnliches: Deutsche Bahn verweigert Fahrkartenkauf (Online-Version mit Grafik), Vorgaben des Bundes für DB InfaGO, Rückblick auf die Schienen-Tage in Meiningen, Option für eine S7-Verlängerung bis Penzberg, Betriebsbeginn beim Alpenbus. Auch die Kurznachrichten zeigen, dass selbst zum Jahresende die Themen nicht ausgehen. Die Terminseite bietet den Ausblick auf Treffen, Online-Meetings und Stammtische bis Anfang Februar. Bitte die Änderungen beim Münchner Stammtisch beachten.  [el]
 
16-Dez-25 Bahnreaktivierung in Brandenburg
Das brandenburgische Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung hat heute bekanntgegeben, dass Ergebnisse von Machbarkeitsstudien zur Reaktivierung dreier Bahnstrecken vorliegen. Für Werneuchen–Wriezen ("ausreichendes Potenzial für eine Reaktivierung") und Fredersdorf–Rüdersdorf ("Fahrgastpotenzial wird kritisch bewertet") wird die Durchführung einer Nutzen-Kosten-Untersuchung empfohlen. Für die ehemalige Strecke Hoppegarten–Altlandsberg wird dies "aufgrund erheblicher Flächenkonflikte" nicht empfohlen. Für weitere sieben Bahnstrecken laufen die Untersuchungen noch.  [el]
 
16-Dez-25 Ranking Betriebsqualität Bayern
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft hat für 2024 erstmals eine gemeinsame Rangliste für verschiedene Werte der Eisenbahnnetze im Freistaat veröffentlicht, um so die Betriebsqualität zu bewerten. Betrachtet wurden Zugfahrquote, Pünktlichkeit, Regelzugbildung und Anschlussquote (letzteres nicht für S-Bahn-Netze). Außerdem wird angegeben, welche betriebliche Komplexität nach Auffassung der BEG jeweils vorliegt. Erfahrungsgemäß werden sich einige Werte, besonders in dicht befahrenen Netzen (z.B. S-Bahn), von dem, was Fahrgäste erleben, teils deutlich unterscheiden. Das kann zum einen an den nicht ganz transparenten Methoden der Datenerhebung liegen, aber auch daran, dass Aussagen über Zugfahrten gemacht werden, ohne zu gewichten, wie viele Fahrgäste jeweils betroffen sind.  [el]
 
12-Dez-25 Landesverbände von PRO BAHN zum Fahrplanwechsel
Der Fahrgastverband PRO BAHN und die Initiative deutsch-polnischer Schienenpersonenverkehr (KolejDEPL) begrüßen die Verbesserungen im deutsch-polnischen Bahnverkehr zum Fahrplanwechsel (Pressemitteilung via Lok-Report). Ähnlich äußert sich PRO BAHN Mitteldeutschland zum grenzüberschreitenden Verkehrsangebot in Ostsachsen und dem Zusammenschluss der beiden Verkehrsverbünde VVO und ZVON. PRO BAHN Thüringen kritisiert eine weitgehende Einstellung des Fernverkehrs in Ostthüringen, erkennt aber Verbesserungen für Nordthüringen. Ein wichtiges Thema für Schleswig-Holstein und Hamburg ist die Verschlechterung der Anbindung von Hamburg-Altona zum Fahrplanwechsel. PRO BAHN Niedersachsen sieht zum Fahrplanwechsel eine flächendeckende Stagnation beim Bahnverkehr aber deutliche Verbesserungen im Busverkehr.  [el]
 
08-Dez-25 Einschränkungen Raum München und Allgäustrecke
Harte Zeiten für Münchner S-Bahn-Fahrgäste: Die Umsteigemöglichkeit Laim entfällt ab Juni in eine Richtung weitgehend, die Stammstreckensperrungen werden weiter ausgedehnt. An drei Wochenenden ab 24. Januar wird der Verkehr auf eine durchgehende Linie reduziert; im Januar und Februar ist der Westteil der Stammstrecke jeweils ab 22.20 Uhr gesperrt; für April und Mai sind längere Sperrungen angekündigt. Zur zweiten Jahreshälfte gibt es keine genauen Daten, aber S6 und S8 werden vom Sperrungen am Westkreuz, sowie S1 und S8 am Flughafen betroffen sein. Wegen Schäden an der Infrastruktur kommt es zu starken Einschränkungen bei der S4 West und den Zügen Richtung Allgäu. Die S4/S6 Ost sowie die Regionalbahn nach Wasserburg werden eingeschränkt, um Platz für Umleiterverkehre der Generalsanierung Nürnberg–Regensburg zu schaffen. Dass die DB sich bessert, ist sicher nicht mehr zu erwarten. Für München stellt sich die Frage: Wie gut muss diese zweite Stammstrecke werden, um das in 20 Jahren Bauzeit verlorene Vertrauen in die Nutzbarkeit der S-Bahn wieder auszugleichen?  [el]
 
02-Dez-25 Finanzierung des Bahnausbaus nach Polen und Tschechien
Der Fahrgastverband PRO BAHN Landesverband Mitteldeutschland unterstützt die Kritik der sächsischen Staatsministerin für Verkehr, Regina Kraushaar (CDU), daran, dass im Bundeshaushalt 2026 keine Mittel für die Neubaustrecke Dresden–Prag und für die Elektrifizierung der Bahnstrecke Dresden–Görlitz vorgesehen sind.  [el]
 
28-Nov-25 Vorschlag für Fahrplankonzept Westerland – Niebüll
Der Fahrgastverband PRO BAHN und der VCD haben ein neues Fahrplankonzept für die Bahnstrecke Westerland – Hamburg erarbeitet. Die Strecke stand in den letzten Wochen nach einer Häufung von Verspätungen und Zugausfällen erneut in Schlagzeilen. Die beiden Verbände möchten die Zuverlässigkeit und die Kapazität im Nahverkehrs vor allem im Streckenabschnitt Westerland – Niebüll deutlich verbessern.  [el]
 
26-Nov-25 PRO BAHN Post Dezember 2025
In der neuen PRO BAHN Post aus Oberbayern gibt es wieder Lesenswertes für Fahrgäste. Noch einmal blicken wir auf den Münchner Hauptbahnhof, wo die Wegeführung für Umsteiger längst besser gelöst sein könnte, wenn die Verantwortlichen nicht so desinteressiert wären. Ein anderes Chaosthema ereilte die Fahrgäste zwischen Hauptbahnhof, Pasing und weiter nach Westen während der zehntägigen Sperrung Anfang November. Erfreulich dagegen, dass die endlich veröffentlichte Potenzialanalyse zur Fuchstalbahn ein positives Ergebnis erbracht hat. Ebenfalls erfreulich, dass spät im Jahr, aber rechtzeitig für vorweihnachtliche Aktivitäten, die Chiemgauer Lokalbahn in Fahrt kommt. Ein Fahrgastsymposium in München beschäftigte sich mit Fragen der Digitalisierung im öffentlichen Verkehr. Anfang November verstarb der Berliner S-Bahn-Chef Peter Buchner, der auch für die bayerische PRO-BAHN-Geschichte eine nicht unwichtige Rolle spielte, und daher mit einem Nachruf gewürdigt wird.  [el]
 
25-Nov-25 Elektrifizierung droht Stillstand
Die Verbände "Die Güterbahnen" und Mofair, sowie der Fahrgastverband PRO BAHN und der VCD warnen vor einem Stillstand bei der Elektrifizierung des deutschen Schienennetzes im Jahr 2026 und den Folgejahren. In 2025 wurden in ganz Deutschland lediglich die 29 Kilometer der Ahrtalbahn elektrifiziert, die dann ab nächsten Monat im Fahrgastbetrieb befahren werden. Entgegen den Versprechungen des Koalitionsvertrages sollen 2026 keine Mittel aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) für Elektrifizierungsprojekte zur Verfügung stehen. Von früheren Zielen wie 70 bis 75 Prozent elektrifiziertes Netz zwischen 2025 und 2030 wollen die Regierungsparteien nichts mehr wissen. Auch bei DB InfraGO scheinen Elektrifizierungsprojekte unbeliebt zu sein, und ein kompletter Stopp wird nicht für unmöglich gehalten.  [el]
 
24-Nov-25 Finanzierung eines zukunftsfähigen Verkehrssystems
Die "Think Tanks" Agora Verkehrswende und Dezernat Zukunft haben gemeinsam eine Studie "Eckpunkte für die Finanzierung eines zukunftsfähigen Verkehrssystems" erarbeitet. Im Bereich Bahn und ÖPNV hat dazu ein Sachverständigenrat folgende Empfehlungen ausgesprochen: "Das Investitionsvolumen für die Schiene stetig steigern", "Einen Eisenbahninfrastrukturfonds schaffen", "Das Trassenpreissystem reformieren", "Das ÖPNV-Angebot deutlich ausbauen". Vom Dezernat Zukunft gibt es außerdem eine Veröffentlichung "Warum Bahnfahren noch teurer wird", die sich mit der Problematik der Trassenpreise beschäftigt.  [el]
 

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