(Aktuelle) Meldungen zum öffentlichen Verkehr

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02-Dez-25 Finanzierung des Bahnausbaus nach Polen und Tschechien
Der Fahrgastverband PRO BAHN Landesverband Mitteldeutschland unterstützt die Kritik der sächsischen Staatsministerin für Verkehr, Regina Kraushaar (CDU), daran, dass im Bundeshaushalt 2026 keine Mittel für die Neubaustrecke Dresden–Prag und für die Elektrifizierung der Bahnstrecke Dresden–Görlitz vorgesehen sind.  [el]
 
28-Nov-25 Vorschlag für Fahrplankonzept Westerland – Niebüll
Der Fahrgastverband PRO BAHN und der VCD haben ein neues Fahrplankonzept für die Bahnstrecke Westerland – Hamburg erarbeitet. Die Strecke stand in den letzten Wochen nach einer Häufung von Verspätungen und Zugausfällen erneut in Schlagzeilen. Die beiden Verbände möchten die Zuverlässigkeit und die Kapazität im Nahverkehrs vor allem im Streckenabschnitt Westerland – Niebüll deutlich verbessern.  [el]
 
26-Nov-25 PRO BAHN Post Dezember 2025
In der neuen PRO BAHN Post aus Oberbayern gibt es wieder Lesenswertes für Fahrgäste. Noch einmal blicken wir auf den Münchner Hauptbahnhof, wo die Wegeführung für Umsteiger längst besser gelöst sein könnte, wenn die Verantwortlichen nicht so desinteressiert wären. Ein anderes Chaosthema ereilte die Fahrgäste zwischen Hauptbahnhof, Pasing und weiter nach Westen während der zehntägigen Sperrung Anfang November. Erfreulich dagegen, dass die endlich veröffentlichte Potenzialanalyse zur Fuchstalbahn ein positives Ergebnis erbracht hat. Ebenfalls erfreulich, dass spät im Jahr, aber rechtzeitig für vorweihnachtliche Aktivitäten, die Chiemgauer Lokalbahn in Fahrt kommt. Ein Fahrgastsymposium in München beschäftigte sich mit Fragen der Digitalisierung im öffentlichen Verkehr. Anfang November verstarb der Berliner S-Bahn-Chef Peter Buchner, der auch für die bayerische PRO-BAHN-Geschichte eine nicht unwichtige Rolle spielte, und daher mit einem Nachruf gewürdigt wird.  [el]
 
25-Nov-25 Elektrifizierung droht Stillstand
Die Verbände "Die Güterbahnen" und Mofair, sowie der Fahrgastverband PRO BAHN und der VCD warnen vor einem Stillstand bei der Elektrifizierung des deutschen Schienennetzes im Jahr 2026 und den Folgejahren. In 2025 wurden in ganz Deutschland lediglich die 29 Kilometer der Ahrtalbahn elektrifiziert, die dann ab nächsten Monat im Fahrgastbetrieb befahren werden. Entgegen den Versprechungen des Koalitionsvertrages sollen 2026 keine Mittel aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) für Elektrifizierungsprojekte zur Verfügung stehen. Von früheren Zielen wie 70 bis 75 Prozent elektrifiziertes Netz zwischen 2025 und 2030 wollen die Regierungsparteien nichts mehr wissen. Auch bei DB InfraGO scheinen Elektrifizierungsprojekte unbeliebt zu sein, und ein kompletter Stopp wird nicht für unmöglich gehalten.  [el]
 
24-Nov-25 Finanzierung eines zukunftsfähigen Verkehrssystems
Die "Think Tanks" Agora Verkehrswende und Dezernat Zukunft haben gemeinsam eine Studie "Eckpunkte für die Finanzierung eines zukunftsfähigen Verkehrssystems" erarbeitet. Im Bereich Bahn und ÖPNV hat dazu ein Sachverständigenrat folgende Empfehlungen ausgesprochen: "Das Investitionsvolumen für die Schiene stetig steigern", "Einen Eisenbahninfrastrukturfonds schaffen", "Das Trassenpreissystem reformieren", "Das ÖPNV-Angebot deutlich ausbauen". Vom Dezernat Zukunft gibt es außerdem eine Veröffentlichung "Warum Bahnfahren noch teurer wird", die sich mit der Problematik der Trassenpreise beschäftigt.  [el]
 
19-Nov-25 Öffentlichen Verkehr fahrgastorientiert digitalisieren
Der Schwerpunkt des diesjährigen Fahrgastsymposiums des Fahrgastverbands PRO BAHN lag auf dem Thema Digitalisierung. Dazu haben zahlreiche Referenten der Branche Vorträge gehalten. Abschließend nahmen die Teilnehmer des Symposiums eine Resolution an, die die fahrgastorientierte Digitalisierung fordert. In einer Pressemitteilung werden die Forderungen zur Digitalisierung erläutert und auf ein weitergehendes Papier zum digitalen Vertrieb von Fahrscheinen verwiesen.  [el]
 
17-Nov-25 Abschlussbericht #CrossChannelRail
Im März und April hat Jon Worth seine Recherchen zum Potenzial internationaler Bahnverbindungen mit dem Projekt #CrossChannelRail fortgesetzt. Wie der Name schon andeutet, geht es um die mögliche Ausweitung von Bahnverbindungen zwischen London und Kontinentaleuropa über die bisher direkt erreichbaren Ziele hinaus. Heute hat Jon seinen Abschlussbericht in Brüssel vorgestellt (Präsentation). Er sieht gewisse Chancen für Korridore Richtung Köln und Frankfurt sowie Basel und Zürich. Untersucht wurde auch der Eintritt weiterer Wettbewerber neben Eurostar in den Markt um die Routen zwischen Großbritannien und dem Kontinent. Das 81 Seiten umfassende Dokument steht auch zum Download bereit.  [el]
 
14-Nov-25 Fahrgastpreis für den Leiter der DB-Reisendeninformation
Am vergangenen Wochenende hat der Fahrgastverband PRO BAHN auf seinem jährlichen Fahrgastsymposium den Fahrgastpreis an den Konzernbereichsleiter Reisendeninformation der Deutschen Bahn AG, verliehen. Damit würdigt der Verband das langjährige Engagement von Mario Theis und seinem Team für eine fahrgastgerechte und verlässliche Reisendeninformation. Weitere Informationen zu den Fahrgastpreisen gibt es auf den Webseiten von PRO BAHN. Während des Symposiums gab es zahlreiche interessante Vorträge, von denen zurzeit die Vortragsunterlagen zum "Digitalen Knoten Stuttgart" quasi als Appetizer online verfügbar sind.  [el]
 
14-Nov-25 Lob für Trassenpreisförderung, Kritik an weiteren Beschlüssen
Die Allianz pro Schiene begrüßt die Bemühungen der Bundesregierung die Trassenpreisförderung an die gestiegenen Trassenpreise anzupassen. Weitere Beschlüsse des Haushaltsausschusses sind aber bahn- und klimafeindlich. So soll es einen ermäßigten Strompreis für die Industrie geben, die Bahn bleibt aber außen vor. Elektrische LKW werden von der Maut befreit, elektrische Züge zahlen trotz jetzt beschlossener Förderung einen hohen Trassenpreis. Beim Straßenbau wird vom Grundsatz Sanieren vor Neubau mit zusätzlichen drei Milliarden Euro abgewichen, zusätzliche Geld für die Erweiterung des Schienennetzes gibt es nicht. Die Senkung der Luftverkehrssteuer soll das Fliegen günstiger machen, beim Deutschlandticket und in vielen Verkehrsverbünden läuft die Entwicklung andersherum. Der Eindruck, dass es politisch eher rückwärts als vorwärts geht, ist im Verkehrssektor schon recht deutlich.  [el]
 
12-Nov-25 Köln - Sperrung ohne ESTW-Inbetriebnahme
Die DB wird vom 14. bis zum 24. November den Kölner Hauptbahnhof bis auf die S-Bahn-Gleise sperren. In dieser Zeit war eigentlich die Abnahme und Inbetriebnahme eines elektronischen Stellwerks geplant (ESTW). Dies kann "aufgrund eines Softwarefehlers" nicht stattfinden, wie die DB heute mitteilte. Die Inbetriebnahme muss später erfolgen. Dafür ist eine weitere Sperrung des Hauptbahnhofs nötig, die nach Medienberichten im Frühjahr erfolgen soll. Das Vorgehen erinnert an den Ulmer Hauptbahnhof, der wegen ESTW-Abnahme und Inbetriebnahme von Mitte Januar bis Anfang Februar 2026 gesperrt werden sollte. Diese Sperrung hatte die DB vor zwei Wochen abgesagt, und das mit "Optimierung der Sperrzeiten" begründet. Ein neuer Termin für das Ulmer ESTW wurde bis heute nicht genannt, es gibt aber Spekulationen über eine Verschiebung um zwei Jahre. Wenige Tage vor der Absage für Ulm hatte die DB durch das Verkehrsministerium verkünden lassen, dass eine Verschiebung der Sperrung dazu führe, dass das ESTW Ulm erst 2028 in Betrieb gehen könne. Probleme bezüglich der verfügbaren Abnahmeprüfer wurden verneint.  [el]
 

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