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20-Sep-25 |  | Wird die deutsche Bahnpolitik ab Montag besser? |
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Kurz vor der für den 22. September angekündigten Vorstellung der Bahnstrategie durch Bundesverkehrsminister Schnieder fordert der Fahrgastverband PRO BAHN grundlegende Reformen für eine zukunftsfähige Bahnpolitik. Dazu gehören nach Ansicht von PRO BAHN eine langfristige Finanzierung der Bahninfrastruktur, die konsequente Fortführung der Planung und des Baus von neuer Strecken, und eine deutliche Stärkung des Verkehrs auf der Schiene. Zudem müssen die Generalsanierungen fahrgastfreundlicher geplant und der Deutschlandtakt endlich umgesetzt werden. Die Bedürfnisse der Fahrgäste und das Ziel einer gut ausgebauten Infrastruktur müssen endlich in den Mittelpunkt der deutschen Bahnpolitik rücken. [el] |
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20-Sep-25 |  | Fahrgastinformation im SPNV - Funktionsweise und Pannen |
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Der Fahrgastverband PRO BAHN Nordrhein-Westfalen lädt ein zum PRO BAHN NRW Online-Treff, dieses Mal zum Thema Fahrgastanzeigen. Ein Vertreter des VRR berichtet über die Zusammenhänge und Fallstricke bei der Entstehung von Fahrgastinformation, den Transport der Informationen und die Eigenheiten von Auskunftssystemen. Die Veranstaltung findet am Montag, 22. September, ab 19.30 Uhr via Zoom statt. [el] |
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19-Sep-25 |  | Bahninfrastruktur zerbröselt - der DB-Konzern auch |
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Am Beispiel der kurzfristig gesperrten Pegnitzbrücken zwischen Nürnberg und Bamberg kritisiert der Fahrgastverband PRO BAHN den Zustand des deutschen Schienennetzes. Die Deutsche Bahn hatte gestern die Streckensperrung ab heute angekündigt und die Fahrgäste auf Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Hersbruck und Pegnitz verwiesen. Für den Raum Bayreuth bedeutet diese plötzliche Sperrung der Franken-Sachsen-Magistrale einen "Offenbarungseid" von Bund und Bahn. Unterdessen hat die Süddeutsche Zeitung gemeldet, dass die Deutsche Bahn in naher Zukunft die Strategie der Streckensperrungen deutlich ausweiten will, und der Spiegel beschuldigt die DB, die Pünktlichkeitsstatistik dadurch aufzupolieren, dass man bewusst Fernzüge ausfallen lässt. Der DB-Konzern scheint immer stärker aus dem Ruder zu laufen – ohne merkliche politische Kontrolle. [el] |
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19-Sep-25 |  | Fahrgastverband PRO BAHN zu Deutschlandticket |
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Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert die Preiserhöhung beim Deutschlandticket. Die Entscheidung ist bezeichnend für die fehlende Priorität, des öffentlichen Verkehrs. Die Verkehrsminister der Länder hatten gestern einstimmig beschlossen, den Preis auf 63 Euro pro Monat zu erhöhen. Der Preisanstieg seit 2023 beträgt damit insgesamt über 28 Prozent. Legt man die Inflation zugrunde, wäre lediglich eine Erhöhung auf 55 Euro seit Einführung im Jahr 2023 angemessen. Der Effekt der Mehreinnahmen wird minimal sein; das Abspringen von Fahrgästen Richtung vermehrter Autonutzung wird nachhaltigen Schaden anrichten. PRO BAHN kritisiert, dass die Politiker den bequemen Weg der Preiserhöhung für die Fahrgäste gewählt haben, statt die teuren (Mehrfach-)Strukturen im ÖPNV mit ihren vielen Managementposten zu reformieren. Die Bundesregierung steht jetzt als Wortbrecher da, weil im Koalitionsvertrag Preisstabilität bis 2029 versprochen wurde. [el] |
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17-Sep-25 |  | Preis für Deutschlandticket muss stabil bleiben |
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Durch einen Medienbericht wurden Pläne der Verkehrsminister aufgedeckt, bereits ab nächstem Jahr den Preis für das Deutschlandticket ein weiteres Mal zu erhöhen. Der Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert diese Pläne und fordert, entsprechend dem Versprechen aus dem Koalitionsvertrag der Bundesregierung den Preis des Tickets bis 2029 stabil zu halten. Einsparpotenziale sollten dagegen bei den oftmals verkrusteten Verwaltungsstrukturen des öffentlichen Verkehrs gesucht werden. Außerdem schlägt PRO BAHN vor, weitere Angebote rund um das Deutschlandticket zu schaffen, und so die Mitnahme von von Kindern, Fahrrädern oder Hunden preisgünstig zu regeln. [el] |
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16-Sep-25 |  | Klimaziele im Verkehr nur mit mehr ÖPNV erreichbar |
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Eine neue Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) zeigt, dass der Busverkehr verdoppelt werden und der Schienenverkehr um die Hälfte wachsen müsste, um die Klimaziele im Verkehrssektor bis 2045 zu erreichen. Dafür sind in der Summe zusätzlich 91,6 Milliarden Euro nötig. Nur ein flächendeckend gut ausgebauter und verlässlicher Nahverkehr erzeugt Anreize, dass mehr Menschen vom Auto nachhaltig auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umsteigen. Das bedeutet, dass auch auf dem Land 95 Prozent der Menschen in Deutschland in einem Umkreis von 500 Metern mindestens einmal pro Stunde Anbindung an Bus oder Bahn haben sollten, und auch in Städten das Angebot weiter verbessert werden muss. Damit dieser Ausbau gelingt, empfiehlt das UBA, im geplanten Modernisierungspakt Nahverkehr flächendeckende Bedien- und Erreichbarkeitsstandards zwischen Bund, Ländern und Kommunen festzulegen. Eine weitere Forderung ist, das Deutschlandticket dauerhaft zu sichern und die ÖPNV-Einnahmen zu stabilisieren. Die Studie nennt das Deutschlandticket "Nukleus des ÖPNV-Tarifs". [el] |
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16-Sep-25 |  | Der Umsteiger aus Hessen und Südniedersachsen |
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Die aktuelle Ausgabe der Fahrgastzeitschrift "Der Umsteiger" ist jetzt online verfügbar. Das Heft enthält wie immer interessante Artikel aus Hessen und Südniedersachsen. Die Themenübersicht und der Download der Ausgabe stehen online zur Verfügung. [el] |
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10-Sep-25 |  | Für die Schiene auf die Straße |
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Der Fahrgastverband PRO BAHN Niedersachsen/Bremen unterstützt eine von Fridays for Future und dem VCD Niedersachsen organisierte Kundgebung für die Neubaustrecke Hamburg–Hannover. Die Kundgebung startet am 18.9.2025 um 12 Uhr vor dem Alten Rathaus in Hannover. Parallel dazu findet im Rathaus eine Informationsveranstaltung der DB zu den Planungen der Neubaustrecke statt. Außer PRO BAHN sind bei der Kundgebung auch die Jusos, die Grüne Jugend, Scientists for Future und die EVG Jugend Niedersachsen mit dabei. Ziel ist, klarzumachen, dass die niedersächsische Landesregierung die Blockade der Neubaustrecke aufgeben muss, und dabei auch ein starkes Signal nach Berlin zu senden, wo Ende 2025 im Bundestag die parlamentarischen Entscheidungen zum Projekt fallen sollen. [el] |
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10-Sep-25 |  | Neustart der ÖPNV-Finanzierung gefordert |
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Eine neue Studie im Auftrag von ver.di und der Klima-Allianz Deutschland fordert eine nachhaltige Neustrukturierung der ÖPNV-Finanzierung. Die Vorschläge der Studie für eine Reform der Finanzierung verfolgen das Ziel mehr Angebot und Planungssicherheit bei gleicher Kostenbasis zu erreichen. Die bisherige Praxis wird als "Spaghetti-Finanzierung" bezeichnet und soll durch eine einheitlichere, gebündelte Finanzierung über alle politischen Ebenen ersetzt werden. [el] |
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09-Sep-25 |  | Mehr zum Tag der Schiene |
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Zum Tag der Schiene können wir nicht alle Veranstaltungen vorstellen, wollen aber einige wenige nennen. In Kirchmöser bei Brandenburg/Havel gibt es am Freitagnachmittag ein volles Programm rund um Bahntechnik. Der Verkehrsverbund Mittelsachsen nutzt das Wochenende, um 200 Jahre Eisenbahn in Europa zu feiern. Schon traditionell ist die Veranstaltung in Mühldorf am Inn mit Schwerpunkt ABS38 und Südostbayernbahn. In Bad Salzdetfurth bei Hildesheim gibt es ein Fest für Zug- und Bergbaubegeisterte. Ebenfalls schon traditionell das Bahnhofsfest in Waldkirchen an der Ilztalbahn. Bereits eine Woche vorher am 13./14.9. feiert der Museumsbahnhof Asbach/Westerwald sein 25-jähriges Bestehen (kein Bahnanschluss, Schnellbusse ab Hennef und Bad Honnef). Bei der VHS Hof kann man am 19.9. lernen, wie der Bayerntakt funktioniert. In Gütersloh gibt es eine Diskussion um Bahnreaktivierungen und vieles mehr – mit dabei Karl-Peter Naumann vom Fahrgastverband PRO BAHN. Das alles ist nur ein sehr kleiner Ausschnitt aus dem bundesweiten Programm. [el] |
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