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06-Aug-25 |  | Direkte Züge Chemnitz - Erfurt? |
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Die Bahninitiative Chemnitz und der Fahrgastverband PRO BAHN haben neue Hoffnung auf eine Direktverbindung Chemnitz – Erfurt. Dadurch würde die Anbindung von Chemnitz an den Schienenfernverkehr deutlich verbessert. Seit 2012 müssen die Fahrgäste umsteigen, da damals die direkten Züge zwischen Chemnitz und Göttingen über Erfurt abbestellt wurden. Anlass für die Hoffnung ist die Neuausschreibung des Thüringer Elektronetzes, die einen Regionalexpress von Erfurt nach Chemnitz enthält. [el] |
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03-Aug-25 |  | Elektrifizierung Mühldorf-Simbach |
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Neben München–Mühldorf ist prinzipiell auch die
Elektrifizierung der Bahnstrecken Mühldorf–
Simbach geplant. Da es dafür aber noch keinen
Planungsauftrag gibt, wendet sich der Stadtverein
Simbach jetzt mit einer Petition an
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder. Für
Pendler sind durchgehende Verbindungen nach
München wichtig, aber auch die internationale
Verbindung nach Österreich würde profitieren,
wenn dort keine Elektrifizierungslücke entsteht.
Bereits 2019 wurde in einem Artikel der
PRO BAHN Post auf die Infrastrukturoffensive
Oberösterreich hingewiesen, die die
Elektrifizierung auf österreichischer Seite
vorantreibt. [el] |
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31-Jul-25 |  | Halbjahresbilanz der DB |
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Die Deutsche Bahn AG hat heute ihre Halbjahresbilanz vorgelegt. Vorabberichte hatten einen hohen, aber im Vergleich zum Vorjahr reduzierten Verlust gemeldet (Tagesschau, Manager Magazin). Außer einer Pressemitteilung gibt es wie immer den Integrierten Bericht als PDF und eine Online-Darstellung des Inhalts. Zudem erläutert die DB noch einmal das Konzernsanierungsprogramm S3 (Präsentation). [el] |
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30-Jul-25 |  | DB-Fernverkehr zu teuer? |
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Eine aktuelle Umfrage der Portale Yougov und Statista hat als Ergebnis gebracht, dass die Mehrheit der Befragten Bahntickets im Fernverkehr für zu teuer halten. Bedenklich ist, dass diese Meinung besonders bei jüngeren Menschen stark ausgeprägt ist. Es wurde keine Unterscheidung nach Häufigkeit von Fernverkehrszügen gemacht. Neben günstigeren Fahrpreisen wurden bessere Taktung, Ausbau des Streckennetzes und höhere Investionen in die Infrastruktur am häufigsten als Verbesserungsmaßnahmen genannt. Der Fahrgastverband PRO BAHN hatte im Februar auf nicht nachvollziehbare Elemente der Preisbildung der DB hingewiesen (Preisanalyse, Pressemitteilung). Außerdem hatten wir in den letzten Monaten den Wegfall der Familienreservierung kritisiert, vor den Folgen der steigenden Trassenpreise gewarnt, und sehen ganz allgemein DB Fernverkehr auf einem schlechten Weg. [el] |
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29-Jul-25 |  | Neue PRO BAHN Post ist erschienen |
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Lektüre für die Ferienzeit: Die neue PRO BAHN Post aus Oberbayern ist erschienen. Die August-Ausgabe enthält unter anderem einen Rückblick auf die Sperrungen bei Unterhaching und Deisenhofen, die mehrere Abschnitte des Bahnbetriebs südlich von München zum Erliegen brachten. Ein anderes heftiges Ereignis der letzten Wochen war der tödliche Autounfall an der Tramhaltestelle Donnersbergerstraße. Unsere Forderung nach mehr Sicherheit an Haltestellen wird noch einmal erläutert. Weitere Artikel behandeln den geplanten Ersatz des Bahnübergangs Großhelfendorf durch eine Unterführung, den Wechsel der Schriftarten bei der MVG, und als Blick auf die bundesweite Verkehrspolitik die allgemeine Sorge, wie es mit dem Schienenfernverkehr weitergehen könnte. Wie immer ergänzen die Terminübersicht und die beliebten Kurznachrichten (darunter ein Vorabhinweis auf die bayerische Mitgliederversammlung) das Heft. [el] |
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25-Jul-25 |  | Bahn und Medien |
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Alle Fahrgäste merken, dass der Zustand der Bahn in Deutschland trotz des schon vorher zweifelhaften Niveaus noch etwas schlechter geworden ist. Störungen der Infrastruktur nehmen zu, Rettungsversuche wie Generalsanierung oder Finanzierung über Sondervermögen zeigen noch keine Wirkung, und werden zunächst die Zahl der Baustellen weiter erhöhen. Dazu kommen Probleme in Bereichen wie Personal und Fahrzeuge. Die Lage zeigt sich auch darin, wie die Medien mit dem Thema Bahn umgehen. Die zunehmende Artikelzahl mit teils drastischen Formulierungen versuchen wir mit unserem Angebot "#Bahn #ÖV #News" abzudecken. Man findet dort Links zu Berichten wie "Personalmangel in Berliner Stellwerken", "Stuttgart 21 zwischen Soft-Opening und Folter light", "Sorge vor steigenden Bahnpreisen", "Stillstand am Hamburger Hbf", oder "Lange Bahnsperrung im Raum Köln/Bonn" (alle aus den letzten Tagen) auf verschiedenen Social-Media-Kanälen: Mastodon, Bluesky, Twitter/X, Telegram oder als RSS-Feed. Wer nichts zu Bahn und ÖPNV verpassen will, darf gerne mal reinschauen oder einen der Kanäle abonnieren. [el] |
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22-Jul-25 |  | Gemeinwohlorientierte Trassenpreise? |
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Der Verband "Die Güterbahnen" hat heute einen Reformvorschlag für ein gemeinwohlorientiertes Trassenpreissystem vorgestellt. Steigende Trassenpreise sorgen für mehr LKW-Transporte, laufen also allen verkündeten Grundsätzen der Verkehrspolitik zuwider. Als Gründe für Trassenpreissteigerungen nennt die Pressemitteilung das Preismonopol von DB InfraGO, und die Tatsache, dass der Bund als Eigentümer und Gesetzgeber nicht wirksam regulierend eingreift. Wie ein besseres System aussehen könnte, erläutert ein Konzeptpapier. Ein Kurzdarstellung von Zusammenhängen und Vorschlägen liefert eine Präsentation. Der Fahrgastverband PRO BAHN hatte Anfang Juli vor Trassenpreiserhöhungen gewarnt. [el] |
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20-Jul-25 |  | Erneut harte Kritik am DB-Ableger Start Niedersachsen |
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Der Fahrgastverband PRO BAHN erneuert seine Forderung, Start Niedersachsen-Mitte durch ein kompetentes Eisenbahnunternehmen zu ersetzen. Die Zustände auf den Start-Linien seit langem für Reisende unzumutbar. PRO BAHN hatte bereits Anfang 2024 gefordert, Start Niedersachsen-Mitte von seinen Verkehrsleitungen zu entbinden. Aufgrund der anhaltend chaotischen Zustände im Dieselnetz Niedersachsen-Mitte erneuert der Fahrgastverband nun seine Forderung, und begründet das in seiner Pressemitteilung anhand einer ganzen Reihe von Beispielen. Egal wie sparsam ein Verkehrsvertrag ist, Geld für Leistungen zu zahlen, die dazu führen, dass Fahrgäste sich von der Bahn abwenden, ist Verschwendung von Steuermitteln. [el] |
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18-Jul-25 |  | Stuttgart 21 kommt scheibchenweise |
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Die Deutsche Bahn hat heute bekanntgegeben, dass sie den neuen Stuttgarter Hauptbahnhof ("Stuttgart 21") nicht direkt für alle Züge eröffnen will, und wie sie sich die Verlagerung vom Kopfbahnhof in die Tiefe vorstellt. Der Umzug soll Ende 2026 starten und sich über ein Jahr hinziehen. Für die Inbetriebnahme des neu geordneten Stuttgarter Bahnknotens sind sowohl 2026 als auch 2027 größere Sperrungen von Bahnhöfen und Teilstrecken notwendig. Baubeginn für das Projekt war 2010 und die Kosten werden inzwischen auf über 11 Milliarden Euro geschätzt, wobei auch schon höhere Zahlen genannt wurden. [el] |
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17-Jul-25 |  | Verbesserungen am am Berliner Flughafenbahnhof |
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Der Fahrgastverband PRO BAHN hatte vor einiger Zeit Vorschläge zur besseren Orientierung am Berliner Flughafenbahnhof gemacht. Einige dieser Vorschläge wurden nun umgesetzt – die DB hat die Wegweisung im Bahnhofsbereich spürbar verbessert. Es bleiben aber weitere Wünsche offen, insbesondere was die Erreichbarkeit des Bahnhofs betrifft. PRO BAHN hofft, dass auch der Flughafen entsprechende Vorschläge aufgreift. [el] |
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