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24-Jun-25 |  | Es gibt eine neue PRO BAHN Post |
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Die monatliche Lektüre von PRO BAHN Oberbayern ist frisch erschienen. Die aktuelle PRO BAHN Post beginnt wie immer mit einer Übersicht wichtiger Kurznachrichten. Die längeren Artikel behandeln dann die Themen "Abschlussbericht zum Unfall bei Burgrain", "Linienstern Mühldorf: Einst ein Vorzeigenetz ...", "PRO BAHN für den Erhalt des Starnberger Seebahnhofs" und "Die Zukunft der Bahn in Simbach". Zum Abschluss folgen die Terminhinweise mit Veranstaltungen von PRO BAHN und darüber hinaus. [el] |
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24-Jun-25 |  | Sperrung Dresden – Leipzig |
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Anfang Juni hatte der Fahrgastverband PRO BAHN die Maßnahmen der DB rund um die nun laufende Streckensperrung zwischen Dresden und Leipzig kritisiert. Die DB hatte zwar daraufhin nachgebessert, die Kritik von vielen Seiten – zuletzt auch Sachsens Verkehrsministerin – reißt aber nicht ab. Die DB informiert mittels einer Pressemitteilung und auf ihren Baustellenseiten, wo auch die Ersatzfahrpläne verlinkt sind (Fernverkehr, Leipzig-Riesa, Riesa-Dresden). [el] |
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21-Jun-25 |  | Der Umsteiger aus Hessen und Südniedersachsen |
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Die aktuelle Ausgabe der Fahrgastzeitschrift "Der Umsteiger" ist jetzt online verfügbar. Das Heft enthält wie immer interessante Artikel aus Hessen und Südniedersachsen. Die Themenübersicht und der Download der Ausgabe stehen online zur Verfügung. [el] |
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20-Jun-25 |  | Petitionen zu Bahnthemen |
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Bekannterweise hat die DB seit 15.6.2025 die Familienreservierung abgeschafft. In einem Brief von DB-Vorständen an Politiker wurde die Abschaffung mit Missbrauch begründet. Auch wenn es andere Stimmen gibt, so überwiegt doch die Meinung, dass – auch im Sinne des Bilds der Bahn in der Öffentlichkeit – der Schritt negativ zu bewerten ist. Es existieren gleich mehrere öffentliche Petitionen, die fordern, die Familienreservierung wieder möglich zu machen. Die von der Unterschriftenzahl aussichtsreichsten gibt es bei "Weact" und bei "Change.org". Ein Thema, dass für die Zukunft der Bahn in Deutschland eventuell noch wichtiger ist, ist die Umwidmung von Bahnfächen für andere Zwecke. Die letzte Regierung hatte dies erschwert, die jetztige will im Eiltempo zurück zu einer einfacheren "Freistellung von Bahnbetriebszwecken". Auch dazu gibt es eine Petition, die wegen der Behandlung im Bundestag am 26.6.2025 etwas eilt. [el] |
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19-Jun-25 |  | Generalsanierung dauert länger |
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Nach Medienberichten will die DB das Konzept der Generalsierung wichtiger Bahnkorridore zeitlich strecken. Statt 2030 die letzten der 42 Strecken zu sanieren wird jetzt "Mitte der der 2030er Jahre" als Ziel angegeben. Die Verschiebung erfolge in Absprache mit der Bundesregierung. Eine Übersicht über die bisherige Planung gibt es bei Wikipedia; frühere Prognosen u.a. in einem Papier des Verkehrsministerium von September 2023. Die Fähigkeiten der DB und der Bauwirtschaft den Zeitplan umsetzen zu können, wurden immer wieder angezweifelt. Ebenso ist unklar, ob eine Verlängerung um fünf Jahre ausreichend ist. Bund und Bahn wollen aber grundsätzlich am Konzept festhalten (FAZ 13.6.2025, RND 17.6.2025). Auch beim Fahrgastverband PRO BAHN wird die durch verfehlte Verkehrspolitik entstandene Notwendigkeit gesehen, aber auch, dass es der DB nicht gelungen ist, Zweifel an der Umsetzung auszuräumen (PBP-Artikel von 2024). Kritisiert wird auch immer wieder, dass die DB die Ziele der Generalsanierung seit 2022 herabgesetzt hat. [el] |
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18-Jun-25 |  | Brückenschaden Ruhr-Sieg-Strecke |
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Die Bahnstrecken via Siegen, insbesondere die Ruhr-Sieg-Strecke und die Siegstrecke, gehören ohne Zweifel zu den Leidenslinien des deutschen Bahnsystems. Nach viel Hin und Her um die Intercity-Linie 34, inklusiver vieler Unterbrechungen des Fernzugverkehrs, soll diese zum Dezember 2026 eingestellt werden. Allerdings hat die DB marode Brücken nördlich von Siegen jetzt zum Anlass genommen, den IC-Verkehr Frankfurt–Siegen–Dortmund einzustellen, da die Züge zu schwer für die fraglichen Brücken sind. Ob diese temporäre Aus auch das vorzeitige Gesamt-Aus für Fernverkehr via Siegen ist, bleibt abzuwarten. Betroffen ist auch der Güterverkehr, was angesichts der permanenten Bauarbeiten im Rheintal und der mangelhaften Kapazität der teils eingleisigen Siegstrecke sicherlich auch zu größeren Auswirkungen führt. Der Regionalverkehr wird eingleisig über eine der Brücken geführt, was zu entsprechenden Verspätungen führt. [el] |
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16-Jun-25 |  | Monopolkommission zum Sondervermögen Schiene |
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Die Monopolkommission hat sich in ihrem zehnten "Sektorgutachten Bahn" auch mit der Bahnfinanzierung auseinandergesetzt. Kernsatz ihres Vorsitzenden: "Wir müssen jetzt die Chance nutzen, einen echten Kurswechsel bei der Bahn zu vollziehen." Die Empfehlungen lauten: "Zweckgebundene Mittel für Modernisierung und Digitalisierung", "Transparenz und fachkompetente Kontrolle" und "Strukturelle Entflechtung". Näheres ist einer Pressemitteilung und dem Text des Gutachtens zu entnehmen. Als Erklärformat setzt die Monopolkommission jetzt auch einen Podcast ein. Mit den Zusammenhängen zwischen Bundeshaushalt und Kontrolle der DB AG insbesondere bei der Generalsanierung hat sich auch der Bundesrechnungshof beschäftig. Dessen Bericht ist zzt. nicht einsehbar, die Deutsche Presse-Agentur und der Spiegel kennen ihn aber. [el] |
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16-Jun-25 |  | Dezernat Zukunft und die Bahnfinanzierung |
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Das "Dezernat Zukunft" bezeichnet sich selbst als einen "überparteilichen Thinktank mit dem Ziel, Geld-, Finanz- und Wirtschaftspolitik verständlich zu erklären, einzuordnen und neu zu denken". Die Organisation hat sich nun auch dem Thema Bahnfinanzierung angenommen, und erklärt in einem Hintergrundpapier, "wie eine intransparente und komplexe Finanzierungsstruktur die Kosten der Schiene in die Höhe treibt". Etwas einfachere Darstellungen dazu gibt es jeweils in den Beiträgen "Teures Labyrinth – Die skurrile Welt der Schienenfinanzierung" und "Diese drei Hürden stehen der Verkehrswende auf der Schiene im Weg" angesprochen. Zuletzt hatte sogar die englische Financial Times über die geplanten Finanzhilfen mittels Infrastrukturfonds berichtet. [el] |
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15-Jun-25 |  | PRO BAHN Niedersachsen/Bremen - Vorstandswahlen, Schienennägel, Resolution |
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Bei der Landesversammlung des Fahrgastverbands PRO BAHN für Niedersachsen und Bremen wurde ein Beisitzer im Vorstand neu gewählt und alle anderen Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt. Im Rahmen der Versammlung wurde die Auszeichnung "Silberner Schienennagel" an zwei Preisträger vergeben. Die anwesenden Mitglieder von PRO BAHN verabschiedeten einstimmig eine Resolution, die sich gegen die Kürzung von Leistungen im Schienenpersonennahverkehr in den kommenden Jahren richtet. [el] |
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15-Jun-25 |  | Geplante Umstrukturierung S-Bahn Mitteldeutschland |
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Der Fahrgastverband PRO BAHN zeigt sich besorgt über die für kommenden Dezember geplanten Umstrukturierungen im Netz der Mitteldeutschen S-Bahn. Es hat bereits mehrere Medienberichte dazu gegeben (Leipziger Zeitung, Leipziger Volkszeitung), während sich die zuständigen Aufgabenträger bisher in Schweigen hüllen. PRO BAHN stellt in seiner Mitteilung auch dar, dass die Ursachen mit einer Umverteilung von Fahrzeugen des Unternehmens Abellio zu tun haben, ausgelöst durch geplante Verbesserungen zwischen Halle und Kassel. Der Fahrgastverband PRO BAHN Mitteldeutschland unterstützt eine Petition gegen die geplanten Kürzungen im Leipziger S-Bahn-Netz. [el] |
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