(Aktuelle) Meldungen zum öffentlichen Verkehr

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30-Mär-25 Reisezentren Westküste Schleswig-Holstein
Wie den Medien zu entnehmen war, hat die DB vor, die Reisezentren in Husum, Niebüll und Westerland (Sylt) sowie in Heide (Dithmarschen) zu schließen. Für den Fahrgastverband PRO BAHN sind die Schließungen insbesondere vor dem Hintergrund der touristischen Bedeutung der Region unverständlich. PRO BAHN schlägt daher als Alternative vor, die Reisezentren als gemeinsame Aufgabe der DB, des Landes Schleswig-Holstein und der Nah-SH zu echten Mobilitätszentren zu entwickeln.  [el]
 
30-Mär-25 Fahrtenprogramm PRO BAHN Rheinland
Auch für 2025 hat PRO BAHN Rheinland wieder ein Ausflugs- und Besichtigungsprogramm zusammengestellt. Insgesamt zwölf Fahrten führen mit Bahn und Bus zu Museen in Hagen, Oberhausen, Xanten, Zülpich sowie zu zwei ganz unterschiedlichen Eisenbahnmuseen in Koblenz-Lützel und Asbach (Westerwald). Besichtigt werden Höxter und Monreal in der Eifel, gewandert wird auf dem Rheinsteig und bei Ründeroth. In Mönchengladbach werden die Spuren früherer Schienenwege gesucht, und im Dezember findet die traditionelle Weihnachtsmarkt-Fahrt statt, in diesem Jahr nach Limburg an der Lahn.  [el]
 
27-Mär-25 S-Bahn-Netz Rheinland
Zwischen Köln und Düsseldorf stoßen die beiden Verkehrsverbünde VRR und VRS aneinander, und ebenso die Zuständigkeiten der Aufgabenträger Zweckverband VRR und go.Rheinland. Neben mehreren Regionalzuglinien gibt es mit S6 und S11 zwei durchgehende S-Bahn-Linien; weitere Verknüpfungen der beiden S-Bahn-Teilnetze sind geplant. go.Rheinland hat nun eine Machbarkeitsstudie für eine Linie S17 von Bonn über Köln nach Opladen vorgestellt. In Opladen soll die Linie auf eine von Solingen Hbf verlängerte S1 treffen. Dies weicht etwas ab von älteren Vorstellungen, bei denen die Linien im Solinger Hbf aufeinandergetroffen wären. Eingegangen in die Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit sind auch die unterschiedlichen Bahnsteig-Zielhöhen bzw. Fahrzeug-Einstiegshöhen der beiden Aufgabenträger (96 cm im VRS, 76 cm im VRR), und die Tatsache, dass die S17 im 20-Minuten-Takt Opladen erreichen soll, während für die S1-Verlängerung ein 30-Minuten-Takt vorgesehen ist. Was die Pläne zur Zusammenlegung der NRW-Aufgabenträger langfristig für die unterschiedlichen Vorstellungen von go.Rheinland/VRS und VRR bedeuten, wird die (wahrscheinlich fernere) Zukunft zeigen.  [el]
 
27-Mär-25 DB-Konzernbilanz
Die Deutsche Bahn hat heute ihre Bilanzzahlen für das vergangene Jahr vorgelegt. Die Pressemitteilung stellt einen operativen Verlust (EBIT, bereinigt) von 333 Millionen Euro fest. Aufgrund von Ausgleichszahlungen des Bundes für Instandhaltungsmaßnahmen konnte der Verlust im Vergleich zum Vorjahr verringert werden. Mehr Zahlen kann können wie immer dem Integrierten Bericht des Konzerns entnommen werden. In einer kurzen Präsentation werden noch einmal die Ziele genannt, die sich die DB zurzeit bis 2027 vorgenommen hat. Einiges wird auch von der Verkehrspolitik der künftigen Bundesregierung abhängen. In die Koalitionsverhandlung gab es auch zum Thema Verkehr erste Einblicke.  [el]
 
26-Mär-25 PRO BAHN Post April erschienen
Es ist kein Aprilscherz, dass die April-Ausgabe der PRO BAHN Post aus Oberbayern schon Ende März erscheint, trotzdem könnte es sein, dass das Heft nicht ganz frei von Aprilscherzen ist. Schon die Kurznachrichten auf den ersten beiden Seiten behandeln allerdings auch einige durchaus ernsthafte Themen. Im Hauptteil der aktuellen Ausgabe geht es dann um Zugangsverbesserungen am Bahnhof Markt Schwaben, eine Express-S-Bahn nach Wolnzach und Mainburg, Stationsreaktivierungen im MVV-Erweiterungsgebiet, und die Probleme beim Erwerb eines Deutschlandtickets für Kinder. Nicht fehlen darf natürlich ein Bericht vom Bundesverbandstag des Fahrgastverbands PRO BAHN, der am vergangenen Wochenende in Trier stattfand, und die gewohnte Übersicht aktueller Termine im südlichen Bayern.  [el]
 
26-Mär-25 Chemnitz - Kulturhauptstadt ohne Anschluss
Eigentlich sollen auf dem RE6 zwischen Leipzig und Chemnitz batterieelektrische Triebwagenzüge unterwegs sein – und zwar schon seit Dezember 2023. Weil die Firma Alstom auch in diesem Fall auf Probleme bei Planung, Produktion und Zulassung gestoßen ist (momentan ist schwer herauszufinden, was diese Firma noch richtig kann), konnten die Züge nicht pünktlich zum Chemnitzer Kulturhauptstadtjahr eingesetzt werden. Leider erzeugt auch das Ersatzkonzept des Betreibers Transdev/MRB und des Zweckverbands VMS große Unstimmigkeiten, die sich in den letzten Tagen nochmals verstärkt haben. Der Fahrgastverband PRO BAHN sieht darin, dass die europäische Kulturhauptstadt Chemnitz in dem für sie so wichtigen Jahr so schlecht zu erreichen ist, einen Riesenskandal. PRO BAHN rügt auch die schlechte Fahrgastinformation zu den Zugausfällen und Verspätungen sowie den Umgang der sächsischen Staatsregierung mit den dringend notwendigen Ausbaumaßnahmen.  [el]
 
25-Mär-25 Studie zum Schienenverkehr im Rheinland
Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) im Rheinland befürchten, dass der Wirtschaftsstandort Rheinland in der Verkehrsplanung des Bundes systematisch benachteiligt wird. Die IHKs stützen sich dabei auf eine von ihnen und weiteren Kooperationspartnern – darunter mit go.Rheinland ein SPNV-Aufgabenträger – beauftragte Studie zum Ausbau der Schieneninfrastruktur. Auf Basis der Güterverkehrsprognose des Bundes kommt die Studie zum Schluss: "Die bisher geplanten Investitionsmaßnahmen in die Schieneninfrastruktur des Rheinlandes reichen nicht aus, um das künftige Wachstum beim Schienengüterverkehr zu bewältigen." Das gleiche Fazit zieht das ebenfalls vorgestellte Papier "Ermittlung und Validierung des Verkehrsaufkommens im SPV und SGV in NRW".  [el]
 
22-Mär-25 Greenpeace zur ÖPNV-Qualität
Greenpeace hat die Qualität von Bus und Bahn in den verschiedenen deutschen Regionen analysieren lassen. Die Pressemitteilung dazu trägt den Titel "Ein Viertel der Deutschen hat sehr schlechten Zugang zu Bus und Bahn", die zugehörige Studie noch etwas knapper und provokanter "Abgehängt". Außer der Studie ist online auch eine interaktive Karte zur Visualisierung verfügbar.  [el]
 
22-Mär-25 Reaktivierungen Niedersachsen
Zuletzt war hier vor über einem Jahr etwas zum niedersächsischen Reaktivierungsprogramm für Bahnstrecken zu lesen. Von den 21 betrachteten Strecken sollen nun sechs sehr gute Aussichten haben, den Förderbedingungen des Bundes zu genügen. Darunter ist auch Aurich–Abelitz(–Emden), das bezüglich Reaktivierungsbemühungen eine sehr lange Leidensgeschichte hat, und das 2015 noch als nicht reaktivierungswürdig aussortiert wurde.  [el]
 
19-Mär-25 Wohin bewegt sich DB InfraGO?
Seit gut einem Jahr gibt es die DB InfraGO AG – wie ist die aktuelle Lage und Strategie der Infrastrukturgesellschaft der Deutschen Bahn? Welche Erkenntnisse gibt es zur Generalsanierung der Riedbahn, was ist in diesem Jahr auf der Strecke Hamburg–Berlin geplant und was steht bei den folgenden Generalsanierungen, auch in Bayern, an? Einen Einblick in diese Themen geben zwei Referentinen beim Online-Treff von PRO BAHN Schwaben am kommenden Montag um 19.30 Uhr. Einwahldaten und weitere Infos gibt es auf der Terminseite.  [el]
 

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