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21-Jan-26 |  | Kleine Anfragen zu Bahnprojekten und Bahnanlagen |
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Vor einer Woche hatte der Tagesspiegel über fehlendes Geld für Bahnprojekte berichtet. Das offizielle Dookument des Bundestages mit der Antwort auf die entsprechende Frage (Nr. 13) war damals noch nicht online. Inzwischen kann man auch die anderen Antworten zum "Umsetzungsstand der Bahnprojekte des Bedarfsplans Schiene" nachlesen. Dem Eindruck, dass die fehlende finanzielle Deckung den Bahnausbau in Deutschland insgesamt verzögert, kann man sich nicht entziehen. Zwei weitere Kleine Anfragen drehen sich um bayerische Projekte. Während die Bundesregierung zu "Elektrifizierungsquote und Ausbauvorhaben" Auskunft gibt, hält das Bundesverkehrsministerium Angaben zum "Zustand von Bahnanlagen" für zu vertraulich, also nicht für die Öffentlichkeit geeignet. [el] |
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19-Jan-26 |  | Kostensteigerung und Zeitverzögerung europäischer Verkehrsprojekte |
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Der Europäische Rechnungshof hat einen aktualisierten Bericht zu prognostizierten Kosten und Fertigstellungsterminen großer Verkehrsprojekte vorgelegt (Pressemitteilung, Übersichtsgrafik). Untersucht wurden dabei acht "Transport Flagship Infrastructures" (TFI), die Mehrzahl davon Bahnprojekte. Fast alle sind teurer geworden, wobei die stärksten Steigerungen bei den TFI "Rail Baltica", "Kanal Seine–Nord Europe" (Nord-Frankreich), und "Eisenbahnverbindung Lyon−Turin" entstanden sind. Bei den Zeitverzögerungen ist für Deutschland relevant, dass die "Feste Fehmarnbelt-Querung" ursprünglich 2018 fertig sein sollte und jetzt eine Eröffnung für 2029 geschätzt wird. Der "Brenner-Basistunnel" war mal für 2016 geplant, die Eröffnung wurde bereits 2020 auf 2028 verschoben und wird nun für 2032 erwartet. Das ist allerdings keine Aussage zu den Zulaufstrecken in Deutschland. Keines der betrachteten Projekte schafft es, inklusive Anschlussinfrastruktur bis 2030 für den Güterverkehr voll nutzbar zu sein. [el] |
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16-Jan-26 |  | Winter und Bahn im Norden |
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PRO BAHN Schleswig-Holstein/Hamburg kritisiert, dass DB InfraGO nicht ausreichend in die Vorbereitung auf den Winter investiert habe. Der vergangene Wintereinbruch habe gezeigt, dass nicht ausreichend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Schneefräsen, Schneepflüge und Schneeschleudern vorgehalten wurden. Auch die Fahrgastinformation zu den Ausfällen und den Verspätungen in den Fahrplanmedien der Aufgabenträger und der Eisenbahnverkehrsunternehmen sei insgesamt nicht konsistent und verlässlich gewesen. PRO BAHN fordert, dass die Vorbereitung auf den Winter aufgearbeitet wird, um künftig sicherzustellen, dass der Schienenverkehr auch im Fall eines Wintersturmes aufrecht erhalten werden kann. [el] |
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14-Jan-26 |  | Bedeutung von Straßenbahnen für urbane Mobilität |
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Früher gab es in Deutschland deutlich mehr Städte mit Straßenbahnsystemen und in der meisten Städten ein dichteres Straßenbahnnetz als heute. Eine aktuelle Übersichtsstudie untersucht die Auswirkungen der Abschaffung und Reduzierung von Straßenbahnnetzen zwischen 1948 und 1990. Die Ergebnisse zeigen, dass es einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Größe der Netze und dem Pkw-Besitz gibt. Der Ersatz durch andere öffentliche Verkehrsmittel konnte den Rückgang der Fahrgastzahlen durch den Verlust von Straßenbahnstrecken nicht kompensieren. Dies deutet darauf hin, dass schienengebundene Verkehrsmittel für einen nachhaltiger städtischen Verkehr unverzichtbar sind. [el] |
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14-Jan-26 |  | Bund fehlt Geld für Bahnprojekte |
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Fünf größere Bahnprojekte sind wegen mangelnder Finanzierung durch den Bund gefährdet, wie der Berliner Tagesspiegel heute schreibt. Dazu gehören u.a. die Mitte-Deutschland-Verbindung in Thüringen, die Wallauer Spange bei Wiesbaden, der Bahnknoten Mannheim, das KV-Terminal Regensburg, und der Ausbau zwischen Mühldorf und Freilassing/Salzburg. Auch im Raum Berlin/Brandenburg gibt es heftige Irritationen zu finanziell nicht gesicherten Schienenprojekten, wie die betroffenen IHKs heute mitteilen. [el] |
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14-Jan-26 |  | Ausbauprojekt Chemnitz–Leipzig |
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Das dritte Chemnitzer Bahngespräch zum Ausbauprojekt Chemnitz–Leipzig hat bei den beteiligten Verbänden Irritationen und Unzufriedenheit hervorgerufen. Sowohl der Freistaat Sachsen als auch die DB InfraGO blieben klare Antworten zum Zeitplan und zur geplanten Zweigleisigkeit schuldig und wichen aus. Zu diesem "Kommunikationsdesaster" gibt es eine Pressemitteilung von Bahninitiative Chemnitz, Fahrgastverband PRO BAHN und Industrieverein Sachsen 1828. [el] |
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13-Jan-26 |  | Helmut Lind verstorben |
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Helmut Lind prägte den Regionalverband des Fahrgastverbands PRO BAHN in der Region Frankfurt seit den 1990er Jahren bis heute. Nun ist er mit 90 Jahren verstorben. Sein Wirken würdigt PRO BAHN Hessen in einem Nachruf. [el] |
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11-Jan-26 |  | Die Krise der Bahn |
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Unabhängig von den aktuellen Wetterproblemen steckt die Bahn in Deutschland in einer Krise. Hauptbeteiligte ist die Deutsche Bahn AG, die mit ihrer Infrastruktursparte DB InfraGO auch andere Bahnunternehmen beeinflusst. Aber auch das System des bestellten Nahverkehrs läuft nicht immer reibungslos, und als großes Problem wird vielfach die falsche oder ausbleibende Steuerung des Bahnsystems durch die Politik genannt. Auf unserem Kanal für Medienberichte gab es dazu über den Jahreswechsel einiges zu lesen (Süddeutsche Zeitung 26.12., Deutsche Welle, 29.12., Süddeutsche Zeitung 2.1., WAZ 10.1.). In der Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung gibt es zum Thema "Anschluss verpasst! Die Krise der deutschen Bahn" etwas mehr Text (130 Seiten), den man zum Preis von fünf Euro dort bestellen kann. Einen kürzeren Text zur "Lage der Eisenbahn in Deutschland" hat Prof. Dr. Böttger (HTW Berlin) auf LinkedIn veröffentlicht. "Abenteuer Deutsche Bahn" nennt sich eine Veranstaltung in München am 11.2.2026, bei der u.a. Dr. Philipp Nagl (Vorstandsvorsitzender DB InfraGO AG) und Christian Kern (ehemals Chef der Österreichischen Bundesbahnen, ehemaliger österreichischer Bundeskanzler und weiterhin im Bahnsektor tätig) über Probleme und Lösungsversuche diskutieren. Die Veranstaltung erfordert eine kostenpflichtige Anmeldung. [el] |
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11-Jan-26 |  | Stand der Planung beim Bahnprojekt Hannover–Bielefeld |
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PRO BAHN NRW lädt ein zu einer Online-Veranstaltung mit Information und Diskussion zum Thema Neubaustrecke Hannover–Bielefeld ein. Termin ist am morgigen Montag ab 19.30 Uhr. Der Leiter des Projektpartnermanagement bei DB InfraGO wird aus Sicht der DB über den aktuellen Projektstand berichten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist online via Zoom möglich. Weitere Informationen und Wertungen aus Sicht des Fahrgastverbands PRO BAHN findet man im Newsletter zur Neubaustrecke. [el] |
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10-Jan-26 |  | Bundestagsanfrage zu Verbindungssteg München Hbf |
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Im November hatte PRO BAHN Oberbayern mit einer Aktion an die zehnjährige Untätigkeit bezüglich einer zweiten Gleisquerung im Münchner Hauptbahnhof erinnert. Dazu gab es eine Pressemitteilung und einen Artikel in der PRO BAHN Post. Dadurch angeregt hat die Grüne Bundestagsabgeordnete Victoria Broßart eine Kleine Anfrage ihrer Fraktion zum Thema initiiert. Die Antwort der Bundesregierung dazu fällt allerdings sehr dünn aus. Ein Bericht des Münchner Merkurs zeigt auf, dass Bund und Deutsche Bahn von sich aus gar nichts unternommen haben, und dass die 2021 abgeschlossene Vorplanung vom Freistaat Bayern bezahlt wurde, der sich jetzt aber nicht mehr in der Verantwortung sieht. [el] |
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