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31-Okt-25 |  | Intercitylinie Stuttgart–Zürich wird eingeschränkt |
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Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben angekündigt, dass die die Hälfte der IC-Züge zwischen Stuttgart und Zürich ab Fahrplanwechsel nur noch bis und ab Singen verkehren. Dort muss dann (halbwegs pünktliche Ankunft vorausgesetzt) in einen SBB-Zug nach Zürich umgestiegen werden. Angesichts der zusätzlich geplanten Kappung der IC-Züge über die sogenannte Gäubahn ab 2026 wegen Stuttgart 21 im Norden titelt der Südkurier "Die Gäubahn ist tot". Wie unterschiedlich die Ansprüche sind, zeigt sich daran, dass die Linie als pünktlichste deutsche Fernzugverbindung gefeiert wurde. 81 Prozent der Züge haben dort weniger als 6 Minuten Verspätung – im Vergleich zum deutschen Bahnfernverkehr (zuletzt unter 60 Prozent) ein guter Wert. In der Schweiz haben aber 93 Prozent der Züge weniger als 3 Minuten Verspätung. Da werden die Gäubahn-Intercity schnell zum Störfaktor. [el] |
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30-Okt-25 |  | Absage der Werrabahn-Reaktivierung als Tiefpunkt der Bahnpolitik |
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Seit vielen Jahren unterstützt der Fahrgastverband PRO BAHN die Reaktivierung der Werrabahn zwischen Thüringen und Bayern. Bisher wurde auch von den thüringischen Landesregierungen der Eindruck erweckt, die Reaktivierung der Werrabahn sei ihr erklärtes Ziel. Letzte Woche beantwortete der zuständige Minister eine parlamentarische Anfrage dann plötzlich dahingehend, dass eine Reaktivierung "angesichts gegenwärtig wichtigerer Prioritäten bei der Sanierung bestehender Infrastrukturen jedoch nicht realistisch" sei. Der Fahrgastverband PRO BAHN sieht in dieser Kehrtwende "mutlose Politik" und eine Benachteiligung des ländlichen Raums durch die gegenwärtige Landesregierung. In einer Pressemitteilung wird die aktuelle Aussage des Ministers als "Tiefpunkt in der Bahnpolitik Thüringens" bezeichnet. [el] |
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29-Okt-25 |  | Endlich da - die neue PRO BAHN Post |
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Die Novemberausgabe der PRO BAHN Post aus Oberbayern enthält wieder lesenswerte Beiträge. Ganz aktuell sind Forderungen, die sich aus der Münchner Entscheidung für eine Olympia-Bewerbung ergeben. Eine besondere Ehrung erfuhr unser Mitglied Karl Bürger in Form der Bürgermedaille seiner Heimatgemeinde. Andere Mitglieder von PRO BAHN berichten über den Besuch der Baustelle des Brennerbasistunnels, oder trafen sich zu thematischer Arbeit rund um Tarife und Touristik in Stockach (dazu gibt es online einen längeren Reisebericht). Und auch bei den Schienentagen in Meiningen, die in Kürze stattfinden, wird man PRO-BAHN-Mitglieder treffen. Nicht fehlen darf der Bericht über die Mitgliederversammlung des Landesverbands Bayern mit Vorstandswahlen, neuem Vorsitzenden, und einen interessanten Fachvortrag. Kurznachrichten und Terminhinweise runden das Heft ab. [el] |
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29-Okt-25 |  | Zukunft der Schiene im Lammetal und anderswo |
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Am 20.11.2025 lädt die Stadt Bad Salzdetfurth zu einem öffentlichen Symposium "Zukunft der Schiene" ein. Aus Anlass des Jubiläums 125 Jahre Lammetalbahn gibt es Impulsreferate zum Thema "Schiene als Zukunftschance", sowie eine Podiumsdiskussion und die Möglichkeit zu Publikumsfragen. Referenten kommen von der Landesverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), von Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrssicherung der TU Braunschweig, von der DB-Tochter Start Niedersachsen Mitte und vom Fahrgastverband PRO BAHN. Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. [el] |
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29-Okt-25 |  | Vorschlag für zeitbasiertes bundesweites Tarifsystem |
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Ein vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) beauftragtes Gutachten empfiehlt ein rein zeitbasiertes bundesweit gültiges Tarifsystem, das sich allein an der Nutzungsdauer, unabhängig von der zurückgelegten Strecke oder den Grenzen des Verkehrsverbunds, orientiert. Als Ergänzung zum Deutschlandticket sollen somit auch Gelegenheitsfahrgäste für deutliche kürzere Zeiträume ein Ticket kaufen können, das bisherige Verbund- oder Tarifgrenzen auflöst. Ein solches Modell könne sowohl in ländlichen Regionen als auch in Städten funktionieren. Details des Vorschlags enthält das im Volltext verfügbare "Gutachten zur künftigen Tariflandschaft im ÖPNV". [el] |
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28-Okt-25 |  | Petition Stadtbahn Ludwigsburg |
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In Ludwigsburg bei Stuttgart wird seit Jahren eine Stadtbahn namens "Lucie" geplant. Dabei soll die stillgelegte Bahnstrecke nach Markgröningen im Westen mit einem städtischen Netz verbunden werden, das im Südosten Umsteigen zum Stuttgarter Stadtbahnnetz ermöglicht. Eine Verlängerung nach Waiblingen wurde diskutiert. In der Stadt Ludwigsburg gab es eine heftige Trassendiskussion und Widerstände durch Einzelhändler und bestimmte politische Parteien. Letzte Woche haben Oberbürgermeister und Stadtverwaltung dem Gemeinderat empfohlen, auf das innerstädtische Netz zu verzichten und nur die Reaktivierung nach Markgröningen weiter zu verfolgen (siehe auch Präsentation der Verwaltung). Für die Stadt redet man wie üblich bei Stadtbahngegnern von Expressbussen und autonomen Shuttle-Bussen. Eine Entscheidung im Gemeinderat soll am 19.11. fallen. Dazu gibt es jetzt eine öffentliche Petition "Lucie verbindet – Für eine klimafreundliche und gerechte Mobilität in Ludwigsburg und Umgebung", deren Ziel es ist, den Bau der Stadtbahn sicherzustellen. [el] |
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27-Okt-25 |  | Ticketbuchung als Hindernis für internationale Bahnfahrten |
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Die Schwierigkeiten bei der Buchung von Bahnreisen, für die Tickets verschiedener Bahnbetreiber benötigt werden, schrecken viele Reisende ab. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die Transport & Environment (T&E) beauftragt hat (Ergebnisse als Webseite sowie als PDF-Präsentation). Der Erwerb von Bahntickets sei oft "eine Odyssee", da viele Betreiber den Verkauf ihrer Tickets über externe Plattformen blockieren und die Angebote der Konkurrenz auf ihren eigenen Websites verstecken. Zudem sind die europäischen Fahrgastrechte unzureichend, da der Verlust von Anschlüssen zwischen Zügen verschiedener Betreiber dazu führen, dass Fahrgäste stranden, und ihre Tickets die Gültigkeit verlieren. T&E fordert, dass die EU verpflichtende Regelungen zum Fahrscheinvertrieb erlässt und die Fahrgastrechte verbessert. [el] |
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27-Okt-25 |  | Verkehrsprojekte für Olympia in München |
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Gestern haben die Münchner Bürger entschieden, dass die Stadt sich für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 bewirbt. Die Bewerbung wird vom Freistaat Bayern unterstützt. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert, dass die Verkehrsprojekte, die immer als Pluspunkt für eine Olympia-Bewerbung genannt wurden, jetzt auch wirklich angegangen werden. Eine im Vorfeld gemachte Studie nennt die nötigen Schwerpunkte, u.a. acht Projekte im Trambahnbereich. Außerdem soll der Bau der Trambahn-Nordtangente durch den Englischen Garten und eine Tramstrecke durch das neue Olympische Dorf realisiert werden. Damit bis 2040 alle Strecken fertig sind, erwartet PRO BAHN: "Ab sofort muss jedes Jahr eine Strecke fertig geplant, eine Strecke vom Stadtrat gebilligt, eine Strecke von der Regierung von Oberbayern genehmigt, eine Strecke neu gebaut und dann für den Betrieb freigegeben werden". [el] |
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27-Okt-25 |  | Magdeburg Hbf ist Bahnhof des Jahres 2025 |
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Der Magdeburger Hauptbahnhof erhält die Auszeichnung Bahnhof des Jahres 2025. Nach umfassender Sanierung des Bahnhofs und Neugestaltung der Zugänge punktet der Magdeburger Hauptbahnhof aus Sicht der Jury nun vor allem bei Aufenthaltsqualität und Anschlussmobilität, also etwa der Verknüpfung mit Fahrrad, Straßenbahn, Bus und Auto. Sachsen-Anhalt hat damit bereits vier Bahnhöfe des Jahres. [el] |
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25-Okt-25 |  | Mehr Bahn Niedersachsen |
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Die Bremer Verkehrsinitiative "Einfach Einsteigen", die auch den Fahrgastverband PRO BAHN als Fördermitglied unterstützt, hat im September eine Studie für mehr Bahn in Niedersachsen vorgelegt. Durch die Reaktivierung von Bahnstrecken soll der Schienenpersonennahverkehr in Niedersachsen gestärkt werden. Außer dem umfangreichen Volltext gibt es auch eine kurze Zusammenfassung von Zielen und Ergebnissen. [el] |
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