|
25-Okt-25 |  | Zukunftsfahrplan Baden-Württemberg - Zwischenbilanz und Perspektive |
|
Im Sommer 2024 startete der Dialog zum "Zukunftsfahrplan Baden-Württemberg", an dem sich auch der Fahrgastverband PRO BAHN beteiligt. Als Zwischenbilanz und Perspektive wurde jetzt eine Broschüre veröffentlicht. Eine Pressemitteilung berichtet über die Vorstellung dieser Zwischenbilanz. Alles weitere ist auf der Projektseite verlinkt.
[el] |
| |
|
24-Okt-25 |  | Merkwürdiges in NRW – Wochenende ohne RE4 |
|
Heute erschien auf den Webseiten von National Express Rail (NX) eine Meldung, dass die Regionalexpresslinie RE4 in NRW vom 25.10.2025 bis 27.10.2025 03:00 Uhr auf den kompletten Laufweg zwischen Dortmund Hbf und Aachen Hbf ausfällt. Als Erklärung liefert das Unternehmen das Stichwort „Leistungsreduzierungen“. Daraufhin reagierten die drei Aufgabenträger in NRW mit einer Rüge per Pressemitteilung. Eigenmächtig und unabgestimmt Leistungen zu reduzieren sei nicht akzeptabel. NX habe zudem nicht für für ein adäquates Ersatzkonzept gesorgt. Damit greife das Unternehmen in das öffentliche Nahverkehrsangebot ein und gefährde die Mobilität von tausenden Fahrgästen auf einer Verbindung von landesweiter Bedeutung. Am späten Nachmittag tauchte dann im Eisenbahnforum DSO ein Schreiben von National Express auf, das darauf hinweist, dass es Gespräche über eine bessere Finanzierung gegeben hat, die aber wohl gescheitert sind. NX sagt, die Einschränkung beim RE4 sei ein sogenannter Leistungseinbehalt, und beruft sich auf ein Zurückhaltungsrecht. Dieser Streit findet, wie andere auch, auf dem Rücken der betroffenen Fahrgäste statt. [el] |
| |
|
23-Okt-25 |  | Schiene.NRW - Stellungnahme von PRO BAHN |
|
Das Verkehrsministerium in Nordrhein-Westfalen plant, die Aufgabenträgerschaft für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Zuge einer Strukturreform einer zentralen Stelle namens Schiene.NRW zu übertragen. Die Vorschläge dazu stoßen nicht überall auf Gegenliebe. Stellungnahmen vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe, vom Zweckverband go.Rheinland, vom Städtetag NRW oder vom Landkreistag enthalten deutliche Änderungswünsche. Auch der Fahrgastverband PRO BAHN hat nun den entsprechenden Gesetzentwurf kommentiert und fordert "mehr Fahrgastbeteiligung, Bürgernähe, Digitalisierung, Schienenkompetenz" (Stellungnahme im Volltext). Bereits im März hatte PRO BAHN NRW seine Vorstellungen zu einem einheitlichen SPNV-Aufgabenträger vorgelegt. [el] |
| |
|
22-Okt-25 |  | Noch später nach Groningen - Teil 3 |
|
Seit Dezember 2024 sollten Züge der sogenannten Wunderline über die neugebaute Friesenbrücke zwischen Bremen und Groningen fahren. Seitdem wird die Eröffnung im Halbjahrestakt verschoben. Heute hat die DB bekanntgegeben, dass "nach derzeitigem Stand" ab Sommer 2026 dort mit durchgehendem Zugverkehr gerechnet werden kann. Irgendein Vorgänger des jetztigen Bundeskanzlers hatte vor Jahren mal das "neue Deutschlandtempo" ausgerufen. Bei der Bahn ist davon trotz Beteuerungen diverser Verkehrsminister nicht viel angekommen. [el] |
| |
|
21-Okt-25 |  | Fahrgastverband PRO BAHN zum Fahrplanwechsel der DB |
|
Der Fahrgastverband PRO BAHN bewertet den kommenden Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn als einschneidend und für viele Regionen problematisch. Während die Systematisierung des Angebots Potenzial für mehr Betriebsstabilität bietet, droht gleichzeitig eine dauerhafte Abkopplung ländlicher Regionen vom Fernverkehr, die PRO BAHN besonders kritisch sieht. Die Hauptschuld für diese Entwicklung trage die Bundespolitik: Durch die Finanzierung der DB InfraGO über Eigenkapital mit gesetzlich vorgegebenem Zinssatz explodiere die Schienenmaut. Zudem fehle Bund, Ländern und Verkehrsunternehmen bis heute eine Vision, wie das Deutschlandticket mit dem Flächennetz im Fernverkehr verbunden werden kann. [el] |
| |
|
21-Okt-25 |  | Schlechte Aussichten für die Bahn in der Eifel |
|
Der Verein Eifelquerbahn e.V. und der Fahrgastverband PRO BAHN Rheinland-Pfalz haben eine gemeinsame Pressemitteilung zur Situation der Bahn in der Eifel veröffentlicht. Der Ausbau der Eifelstrecke auf zwei Gleise wird derzeit durch das Verhalten des Landes Rheinland-Pfalz behindert; die entsprechende Kofinanzierung ist nicht gesichert. Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität verweigert den beiden Organisationen die beantragte Herausgabe von Unterlagen zu den Finanzierungsproblemen. Die Arbeiten an der Elektrifizierung geraten ins Stocken, weil für zwei Ausschreibungen von DB InfraGO keine Angebote eingegangen sind. Es ist daher zu befürchten, dass die Arbeiten an der Eifelstrecke um mehrere Jahre verzögern werden. Eifelquerbahn e.V. und PRO BAHN fordern eine Anpassung der Sperrkonzepte zugunsten der Fahrgäste und übergreifend, dass das Thema "Eisenbahn in der Eifel" zur Chefsache in der Mainzer Landesregierung wird. Dazu gehört auch die Reaktivierung der Eifelquerbahn. [el] |
| |
|
21-Okt-25 |  | Wachwechsel im bayerischen Landesvorstand von PRO BAHN |
|
Am 11. Oktober fand in Aschaffenburg die Mitgliederversammlung des Fahrgastverbands PRO BAHN Bayern statt. Bei den Vorstandswahlen trat der bisherige Vorsitzende Professor Lukas Iffländer nicht mehr an. Neu gewählt als Vorsitzender von PRO BAHN Bayern wurde Marco Kragulji aus Brannenburg. Marco war bisher einer der stellvertretende Vorsitzenden. Weitere stellvertretende Vorsitzende sind Norbert Moy aus Weilheim und neu Jörg Lange aus Mering. Schatzmeister bleibt Timm Kretschmar aus Sachsen bei Ansbach. Als Beisitzer wurden Siegfried Lemmer aus Möhrendorf und Jörg Schäfer Neuendettelsau bestätigt. [el] |
| |
|
20-Okt-25 |  | In Sachsen bleibt die Schiene außen vor |
|
Der Fahrgastverband PRO BAHN Mitteldeutschland ist enttäuscht über die heute veröffentlichte Mittelverwendung des Sondervermögens "Infrastruktur und Klimaneutralität" durch den Freistaat Sachsen. Trotz der erklärten Zielsetzung, zentrale Zukunftsfelder zu stärken, bleibt die dringend notwendige Modernisierung und der Ausbau der Schieneninfrastruktur auffällig unerwähnt. Die geplante Verwendung der Mittel für die Bewerbung Sachsens um die Olympischen Spiele wird kritisch gesehen. PRO BAHN fordert die Staatsregierung auf, die Mittel des Sondervermögens mit Priorität für den Ausbau und die Elektrifizierung des Schienennetzes sowie die Verbesserung des öffentlichen Verkehrs zu verwenden. [el] |
| |
|
17-Okt-25 |  | Trassenpreise und Struktur von DB InfraGO |
|
Die Allianz pro Schiene, der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der Bundesverband Schienennahverkehr haben einen eigenen Vorschlag für ein Trassenpreissystem vorgelegt. Zur Reform des Trassenpreissystems gab es am Montag eine Bundestagsanhörung mit Stellungnahmen verschiedener Verbände und Firmen. Zur DB InfraGO AG fordern der Bundesverband Schienennahverkehr, sowie die Verbände "Die Güterbahnen" und Mofair, dass das "gemeinwohlorientierte" Unternehmen von der DB AG entflechtet wird, und ein gesamthaftes Steuerungskonzept für die Schieneninfrastruktur installiert wird. [el] |
| |
|
17-Okt-25 |  | Leistungskostengutachten des VDV |
|
Im Juni wurde hier auf das Leistungskostengutachten des VDV hingewiesen. Inzwischen wurde auch die Langfassung veröffentlicht und der VDV (bzw. die von ihm vor Jahren gegründete Deutschland mobil 2030 GmbH) hat rund um die Thematik eine eigene Website gestalten lassen. Länderspezifische Varianten des Gutachtens werden bis März 2026 vor Ort vorgestellt. Für Sachsen-Anhalt ist das schon geschehen; für Bayern geschieht das heute in Straubing. [el] |
| |