(Aktuelle) Meldungen zum öffentlichen Verkehr

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09-Mär-25 #CrossChannelRail
2022, 2023 und 2024 hat Jon Worth unter dem Motto #CrossBorderRail Optionen für die Verbesserung grenzüberschreitender Bahnverbindungen analysiert und dokumentiert. Sein neues Projekt heißt #CrossChannelRail und beschäftigt sich mit Ideen und Möglichkeiten neuer Ziele in europäischen Ländern für Züge durch den Kanaltunnel von und nach London. Wer seine Reise verfolgen möchte, wird auf seinem Blog sowie auf Social Media fündig. Auch dieses Mal gibt es Gelegenheiten ihn zu treffen oder ihn ein Stück zu begleiten.  [el]
 
07-Mär-25 Oberleitungsschäden durch Akku-Züge
Ein Artikel des Fahrgastverbands PRO BAHN Schleswig-Holstein/Hamburg erläutert die Hintergründe von Oberleitungsschäden, die beispielsweise in Kiel durch Akku-Züge verursacht wurden. Ursache war immer, dass am Ende eines Abschnitts mit Oberleitung vergessen wurde, den Stromabnehmer einzufahren. Im Artikel werden auch verschiedene Lösungsansätze vorgestellt, die kurzfristig oder mittelfristig helfen können, die Probleme in den Griff zu bekommen.  [el]
 
05-Mär-25 Ein Jahr DB InfraGO
Weil vor einen Jahr aus der DB Netz AG die DB InfraGO AG wurde, hat das Unternehmen nun eine 28-seitige Broschüre veröffentlicht. Natürlich werden das Konzept der Generalsanierung, die Weiterführung des Renovierungsprogramms für Bahnhöfe ("Zukunftsbahnhöfe"), und die erhofften Vorteile von "Bauen im Takt" positiv herausgestellt. Das stark politisch begleitete Projekt der Riedbahn-Sanierung wurde erfolgreich fertiggestellt. Wie weitere Generalsanierungen laufen, bleibt abzuwarten; bei Berlin/Hamburg gibt es schon jetzt Zweifel am vorgestellten Konzept der Sperrungen und Ersatzverkehre. Abseits der wenigen Hauptkorridore bleibt das Baustellenmanagement der DB sehr oft weit hinter dem zurück, was nötig, sinnvoll oder gar kundenorientiert wäre. Die Vorgaben von InfraGO führen häufig zu nicht mehr vermittelbaren bis unbrauchbaren Ersatzverkehren (siehe PRO-BAHN-Position "Baustellen & Fahrgäste"). Sehr oft beklagen die Bahnunternehmen zu kurze zeitliche Vorläufe. Auch bei den Bahnhöfen ist das Vorgehen mal besser, mal wirkt es nur wie Kosmetik, und viele Stationen verharren noch lange in schlechtem Zustand. Barrierefreiheit kommt dank Fördermitteln voran, entspricht dadurch aber nicht automatisch Kundenwünschen. Auf kurze Wege, die eigentlich auch dazugehören, wird zu oft nicht geachtet. Insgesamt hat das erste Jahr wohl recht wenig erkennbare Zunahme der Gemeinwohlorientierung gebracht.  [el]
 
02-Mär-25 PRO BAHN kritisiert Baustellenmanagement Richtung Wilhelmshaven
In einer Pressemitteilung stellt der Fahrgastverband PRO BAHN Niedersachsen/Bremen fest, dass mangelhafter Ausbau und unterlassene Abstimmung erneut zu desaströsen Zuständen im Bahnverkehr zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven führen. Zu den starken Einschränkungen des bis 14.3. geltenden Ersatzfahrplans komme hinzu, dass fast kein Zug in Richtung Wilhelmshaven nördlich von Rastede pünktlich verkehren kann. Obwohl die Bauarbeiten frühzeitig bekannt waren, verpassen nun täglich etliche Reisende ihre Anschlüsse zu Regionalbussen und müssen mindestens eine Stunde warten. PRO BAHN ist empört darüber, dass eine einzige punktuelle Baustelle in Varel wochenlang den gesamten Fahrplan durcheinanderwirbeln kann. Grund dafür ist, dass die teuer ausgebaute Strecke zwischen Jaderberg und Sande auf über 20 km nur eingleisig betrieben werden kann. Dass damit die Zugbegegnung südlich von Varel nicht funktioniert, wurde bei Baustellenplanung und Ersatzfahrplan ebenso missachtet wie die Auswirkungen auf die Busanschlüsse. Dass die Fahrplanauskunft so tut, als sei alles in Ordnung, ist eine arglistige Täuschung der Fahrgäste. Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert nun eine zusätzliche Gleisverbindung in Varel und den Wiederaufbau einer beseitigten Überleitstelle.  [el]
 
28-Feb-25 Petition Ausbau Vorpommern-Magistrale
Der Bund hatte im Zusammenhang mit dem Bau eines LNG-Terminals auf Rügen zugesagt, den geplanten Ausbau der Bahnstrecke Berlin–Pasewalk–Stralsund durch eine entsprechende Finanzierung zu beschleunigen. Da es aber keine formale Finanzierungszusage gab, und die geplante Infrastrukturfinanzierung durch ein Verfassungsgerichtsurteil torpediert wurde, ging zwar das umstrittene LNG-Terminal in Betrieb, aber weder Bund noch DB haben Schritte zur Beschleunigung des Bahnausbaus unternommen. Mit einer Petition wird nun gefordert, dass das Versprechen des Bundes zum Ausbau der Vorpommern-Magistrale erfüllt wird. Der Fahrgastverband PRO BAHN war an der Gründung des Aktionsbündnis Vorpommern-Magistrale beteiligt, und bittet um Mitzeichnung der Petition.  [el]
 
28-Feb-25 Hamburg - Verbindungsbahn oberirdisch ausbauen, Umstiege zu/von U5 verbessern
Die Hamburger Verbindungsbahn zwischen Altona und dem Hauptbahnhof ist überlastet. Bund, Hamburg und die DB planen, für die S-Bahn einen neuen Tunnel zu bauen und alle vier oberirdischen Gleise für Fern- und Regionalverkehr zu nutzen. Der Fahrgastverband PRO BAHN macht einen Vorschlag, der günstiger und schneller umsetzbar sein könnte. Die S-Bahn soll am Bahnhof Dammtor einen neuen Bahnsteig außerhalb der Halle bekommen, und Fern- und Regionalzüge sollen innerhalb der Halle jeweils zwei Bahnsteiggleise pro Richtung erhalten, so dass die Zugabstände reduziert werden können. Außerdem fordert PRO BAHN Hamburg, dass als Ausgleich zum Wegfall des U5-Halts Jungfernstieg (siehe Hochbahnblog und Projektseite) die Umsteigewege an anderen U5-Stationen deutlich verbessert werden.  [el]
 
27-Feb-25 Billige Tickets und günstige Bahncards
Die Deutsche Bahn hat angekündigt, im März eine Million zusätzlicher Sparpreis-Tickets anzubieten, die bis zum 13.12.2025 für Bahnreisen genutzt werden können. Für kurze Strecken beginnen die Preise bei 9,99 Euro. Für alle unter 27 wird die Zahl der verfügbaren Super-Sparpeis-Young-Tickets deutlich erhöht. Vom 1. bis 31. März sind verschiedenen Versionen der Bahncard deutlich günstiger zu haben. Die Bahncard 25 wird für die Hälfte des normalen Preises angeboten. Zu beachten ist hierbei, dass es sich um Abos handelt, so dass ohne Kündigung nach einem Jahr automatisch eine Bahncard zum vollen Preis folgt.  [el]
 
26-Feb-25 Fahrplan Zukunft der Allianz pro Schiene
Nachdem der Fahrgastverband PRO BAHN seine Forderungen zur künftigen Verkehrspolitik bereits in der aktuellen Ausgabe des Magazins "der Fahrgast" dargelegt hat, hat nun die Allianz pro Schiene ihre Forderungen an die nächste Bundesregierung in einem "Fahrplan Zukunft" zusammengefasst. Unter anderen geht darum, die Infrastrukturentwicklung besser zu steuern, die Investitionen in die Schiene weiter zu erhöhen und langfristig abzusichern, die Trassenpreise zu senken, die Elektrifizierung voranzutreiben, und die Verkehrswegeplanung auf die Verkehrswenden auszurichten. Ein klare Perspektive für das Deutschlandticket und die Unterstützung der Fachkräftegewinnung gehören ebenso zu den Forderungen. Wichtig ist die Benennung klarer Ziele für den Schienenverkehr: Welches Schienennetz brauchen wir? Was muss es leisten können? Wie will der Bund die Mobilität der Zukunft gestalten? In der Allianz pro Schiene arbeiten 22 Non-Profit-Verbände, darunter PRO BAHN, und über 180 Unternehmen für die Förderung und Verbesserung des Schienenverkehrs zusammen.  [el]
 
26-Feb-25 Die neue PRO BAHN Post ist da
Die März-Ausgabe der PRO BAHN Post aus Oberbayern berichtet wie immer über regionale und überregionale Themen. Knapp hinter die bayerische Westgrenze richtet sich der Blick, wenn gefragt wird, ob beim Umbau der Ulmer Bahnanlagen die Chance auf eine Kapazitätserweiterung vertan wurde. Keine Frage ist, dass die Einstellung des Güterverkehrs ins Tiroler Außerfern aufgrund von Infrastrukturmängeln eine äußerst negative Entwicklung ist. Gleich zwei Artikel widmen sich Busverkehren im weiteren Münchner Umland: ein Reisebericht mit einer neuen Verbindung über die oberbayrisch-schwäbische Grenze (auch als Online-Version) und ein Vergleich zwischen den Landkreisen Erding und Fürstenfeldbruck. Ebenfalls enthalten ist ein Hinweis auf den Smartphone-Zwang beim Deutschlandticket der Bahncard 100 und natürlich einige interessante Kurzmeldungen sowie die Terminübersicht.  [el]
 
25-Feb-25 Bayern passt Strategie zur Bahnelektrifizierung an
Bayern hat seine Pläne für dieselfreien Bahnbetrieb in Schwaben und dem westlichen Oberbayern konkretisiert. Die Strecken von Ulm nach Aalen und Oberstdorf, der Abzweig nach Weißenhorn, sowie die Staudenbahn Gessertshausen–Langenneufnach sollen mit Oberleitung elektrifiziert werden. Das ermöglicht für sieben Regionalzuglinien den elektrischen Betrieb. Weitere 14 Linien sollen auf Akkubetrieb umgestellt werden. Für sieben dieser Linien ist ein neues Neigetechnik-Fahrzeug vorgesehen, für das entgegen bisheriger Absichten auf die Option eines Wasserstoff-Antriebs verzichtet wird. Für den Akkubetrieb sollen zusätzlich die Abschnitte von Augsburg nach Obergriesbach (Paartalbahn) und Bobingen (Strecke nach Buchloe), sowie im Ostallgäu Buchloe–Biessenhofen und in Oberbayern Weilheim–Peißenberg mit Oberleitung versehen werden. Das Vorgehen des Freistaats beruht auf einer Studie zum Einsatz von Akkuhybridfahrzeugen im Allgäu. Die Studie hat auch die Wasserstoff-Option eingehend untersucht, kommt aber zum Schluss, es sei zu erwarten, "dass unter Berücksichtigung aller Kosten ... der Wasserstoffeinsatz nicht rentabel ist". Der Fahrgastverband PRO BAHN hatte 2023 ein Strategiepapier zur Elektrifizierung in Bayern vorgelegt und 2024 nochmals explizit den elektrischen Bahnbetrieb im Allgäu gefordert. Bezüglich der Optionen für Umleitungen von Fernverkehrszügen hat der Bund natürlich die Möglichkeit, die bayerischen Maßnahmen zu ergänzen.  [el]
 

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